ZUKUNFT SCHULE >>> Lernen ohne Limits

Tagung des Zentrums für LehrerInnenbildung (ZfL) | 28. – 30. August 2019 | Universität zu Köln

>>> PROGRAMM >>> ANMELDUNG

Wir laden dazu ein, die Zukunft von Schule und Bildung mitzugestalten!

 

Sprechen wir über Zukunft, geht es uns im Bildungsbereich vor allem um die Perspektive der jüngeren Generationen, die mit dem Digital Turn und gesellschaftspolitischen Umbrüchen aufwachsen. Dieser Wandel stellt Schulen, LehrerInnen und Bildungssysteme vor neue Herausforderungen. Wir fragen:

◻ Was sind die wichtigsten Trends im Bildungsbereich der nächsten Jahre und wie wirken sie sich auf das „System Schule“ aus?
◻ Wie werden wir im 21. Jahrhundert lernen und wie können wir diese Lernwelten gestalten?

Wir laden ein zur Debatte über Digitale Medienbildung, Future Skills, die 4Ks (Kreativität, Kritisches Denken, Kommunikation, Kollaboration), Partizipation, Transparenz, Diversität, Inklusion, Offenheit und neue Modelle für Technologien, Gesellschaft, Politik und Arbeitsmärkte.

Das Motto >>> Lernen ohne Limits spiegelt diese bewusste thematische Breite wider, wie auch die vier Schwerpunktthemen
#diggi19 #bildungschancen #genderlead #arbeitsmarkt.

Auf der Tagung ZUKUNFT SCHULE können Sie drei Tage lang zukunftsfähige pädagogische Konzepte, Technologien und Trends im Bildungsbereich ausprobieren und mit ExpertInnen diskutieren. In vielfältig interaktiven Formaten können Sie sich beteiligen und von innovativen Angeboten und praxisnahen Unterrichtsideen inspirieren lassen.

Was erwartet Sie?
◻ über 60 Vorträge & Workshops
◻ über 70 ExpertInnen aus Wissenschaft & Praxis
◻ Themen: #diggi19 #bildungschancen #genderlead #arbeitsmarkt
◻ Get2gether, Austausch & Networking
◻ Neue Lernwelten & innovative Projekte entdecken
◻ Vielfältig interaktive Formate (z.B. Inspiration Field, Future Sessions, Open Space, Design Thinking)

Die Tagung ZUKUNFT SCHULE >>> Lernen ohne Limits ist das Highlight des ZfL-Themenjahrs #future19 – Learning from Utopia.


Big Idea

Sprechen wir über Zukunft im Bildungsbereich, geht es vor allem um die Perspektive der jüngeren Generationen. Um SchülerInnen, Jugendliche und Studierende, die mit dem Digital Turn in Zeiten gesellschaftlicher und politischer Umbrüche aufwachsen und sich für Klimaschutz oder soziale Gerechtigkeit engagieren. Als Digital Natives haben sie den kulturellen und technologischen Wandel miterlebt – und wollen nun selbst ihre zukünftigen Lebens- und Lernwelten (mit)entwerfen.

>>> Neue Lernwelten und Utopien

Die aktuellen gesellschafts- und kulturpolitischen Veränderungen stellen auch Schulen, Bildungssysteme und Lehrende vor neuen Herausforderungen und bedeuten eine besondere Verantwortung. Um Lernende aller Altersstufen für diese neuen Lernwelten zu stärken und auszubilden, brauchen wir zukunftsfähige Schulen und Bildungssysteme, vielfältig kompetente und engagierte LehrerInnen sowie innovative, praxisnahe Konzepte für zukunftsorientierte Lernformate.

Ziel der Tagung ZUKUNFT SCHULE ist es, diese Debatte über das „System Schule“ zu eröffnen bzw. weiterzuführen. Wir fragen: wie werden wir im 21. Jahrhundert lernen und Lernwelten gestalten? Und: Was ist guter Unterricht von morgen, wie können wir ihn gestalten?

Wir bieten drei Tage inspirierenden Input, Austausch, praktische Erfahrungen und Diskussionen mit über 70 ExpertInnen aus Wissenschaft und Praxis. Eingeladen sind LehrerInnen, ReferendarInnen und Studierende, PädagogInnen, MedienvertreterInnen, Eltern und PolitikerInnen. In vielfältigen Formaten (Vorträge, Workshops, Inspiration Fields, Future Sessions) können sich die Teilnehmenden beteiligen, austauschen, vernetzen, voneinander lernen und gemeinsam neue Ideen und Lernwelten erforschen und entwickeln – oder, in Impulsvorträgen und Input-Talks, Workshops, Design-Thinking-Sessions oder auf dem „Inspiration Field“, gemeinsam neue Utopien entwerfen …

>>> Digitalisierung & Mehr

Zukunft und Schule – dabei denken viele an Debatten über Digitalisierung, Smartphones und Tablets im Klassenzimmer. Fraglich ist jedoch weniger, ob, sondern wie die digitale Transformation und ihre Folgen heute im Unterricht kreativ thematisiert werden können. Es reicht nicht aus, die Schulen nur mit Hardware allein auszustatten. Noch wichtiger ist die Förderung von digitaler Kompetenz und Digital Literacy bei Lehrenden und SchülerInnen.

Bereits mit der Tagung #diggi17 hatte das ZfL die Bedeutung der Digitalisierung für Gesellschaft und Arbeitswelt fokussiert. Für ZUKUNFT SCHULE – als Highlight des ZfL-Themenjahrs future19 – haben wir den thematischen Bogen noch weiter aufgezoge. Es geht um Digitalisierung und mehr: um Bildungsgerechtigkeit und Gesellschaft, Vielfalt / Diversity, neue Lernwelten und Bildungsräume, praxisnahe Experimente und Erfahrungen, und Future Skills.

>>> Future Skills

Aufgrund der turbulenten Zeiten in Gesellschaft, Kultur und Politik warten auf SchülerInnen und Lehrende in Zukunft neue Herausforderungen und Konflikte im sozialen und politischen Bereich, Konflikte und Probleme wie dem richtigen Umgang mit Rechtspopulismus, Rassismus, HateSpeech, Fake News oder Mobbing. Gefragt sind deshalb auch neue Lernformate, -Modelle oder -Konzepte, die dabei helfen sollen, sogenannte Future Skills zu fördern. Fähigkeiten wie zum Beispiel Kreativität, Kritisches Denken, Kommunikation und Kollaboration (die sogenannten „4Ks“), oder, Teamgeist, Mut, Mitgefühl, Wertschätzung, Zivilcourage, Offenheit sowie die Bereitschaft zum Lebenslangen Lernen.

KEYNOTE SPEAKER

Prof.' Dr.' Eva Quante-Brandt

Prof.‘ Dr.‘ Eva Quante-Brandt

Senatorin für Bildung und Wissenschaft (bis 2015). Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz der Freien Hansestadt Bremen. Vorsitzende der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz. Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz. Direktorin der Akademie für Arbeit und Politik, Universität Bremen
Prof. Dr. Stephan Rammler

Prof. Dr. Stephan Rammler

Wissenschaftlicher Direktor am Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung, Berlin. Professor an der Hochschule für Bildende Künste, Braunschweig
Prof. Dr. Michael Schratz

Prof. Dr. Michael Schratz

Gründungsdekan der School of Education an der Universität Innsbruck. Wissenschaftlicher Leiter der Leadership Academy. Jury des Deutschen Schulpreises. Wissenschaftlicher Direktor Horizon 2020

SUNDOWNER SPEAKER

Prof. Dr. Christoph Butterwegge

Prof. Dr. Christoph Butterwegge

Universität zu Köln
Inga Höltmann

Inga Höltmann

Gründerin und Journalistin
Martin Mahler

Martin Mahler

Digital Innovator und Change Manager (Adecco Group)
Prof.' Dr.' Heidi Schelhowe

Prof.‘ Dr.‘ Heidi Schelhowe

Hochschullehrerin an der Universität Bremen für "Digitale Medien in der Bildung" und Leiterin der Arbeitsgruppe dimeb
Prof. Dr. Axel Wagenitz

Prof. Dr. Axel Wagenitz

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

SPEAKER

Prof. Dr. André Bresges

Prof. Dr. André Bresges

Professor für Physikdidaktik an der Universität Köln
Patricia Cammarata

Patricia Cammarata

Autorin, Bloggerin und Podcasterin
Armin Himmelrath

Armin Himmelrath

Bildungs- und Wissenschaftsjournalist, Sachbuchautor und Moderator
Dr.' Tatiana Matthiesen

Dr.‘ Tatiana Matthiesen

Leiterin Team Bildung und Erziehung, ZEIT-Stiftung
Andreas Niessen

Andreas Niessen

Helios-Schule Köln, Leiter der Sekundarstufe im Aufbau

Kristin Scheerhorn

Kristin Scheerhorn

Speakerin und Digital Coach
Dr.' Birgit Schmitz

Dr.‘ Birgit Schmitz

Projektleiterin, Deutsche Telekom Stiftung
Nina Toller

Nina Toller

Lehrerin für Englisch, Geschichte, Latein, Informatik. Schwerpunkt: Digitales Lehren und Lernen. Digital Female Leader Award 2018
Jan Vedder

Jan Vedder

Lehrer und Pädagogischer Seminarleiter. Bundesweite Workshops und Vorträge zur Digitalen Bildung und Lehrerfortbildungen
Kai Wörner

Kai Wörner

Seminarrektor für Geschichte in Erlangen. Klassenleiter iPad-Klassen. Digitale Schule 2020. Schulbuchautor.

THEMEN-SCHWERPUNKTE

Informieren Sie sich in unseren über 50 Vorträgen, Workshops, Future Sessions und im Inspiration Field. Diskutieren Sie mit uns über die Zukunft der Schulen und Hochschulen, Utopien und neue Lernwelten – unter den Aspekten unserer vier Themenschwerpunkte: #diggi19, #bildungschancen, #genderlead und #arbeitsmarkt.

#DIGGI19

Ein globaler, digitaler Arbeitsmarkt erfordert Flexibilität und die fortlaufende Aneignung neuer Kenntnisse und Fertigkeiten. Der Umbau vom Aus- und Weiterbildungssystem zum lebenslangen Lernen verlangt auf der individuellen Ebene sowohl nach geistigen als auch zeitlichen Ressourcen für das kontinuierliche Lernen. Auf institutioneller Ebene muss diesem Bedarf ein Angebot entgegengesetzt werden.

• Wie sehen zukunftsfähige Bildungssysteme aus, und welche Ansprüche ergeben sich daraus für traditionelle Bildungsinstitutionen?
• Mit welchen Lehr-und Lernformaten werden wir in Zukunft arbeiten, und welche Kenntnisse benötigen Lehramtsstudierende und SchülerInnen in einer digitalen Welt?

#BILDUNGSCHANCEN

SchülerInnen wie Studierende gleichermaßen an Bildung teilhaben zu lassen, ist eines der drängenden sozialen Themen unserer Gegenwart. Nach wie vor entscheidet der sozioökonomische Hintergrund über den Bildungserfolg. Die Gründe für Bildungsbenachteiligung sind vielfältig: Migrationshintergrund, Geschlecht oder soziales Milieu können über Bildungskarrieren entscheiden und diese beeinflussen.

• Was muss getan werden, um allen SchülerInnen den Zugang zu Bildung gleichermaßen zu eröffnen?
• Wie bereiten wir die Lehramtsstudierenden darauf vor, Bildungsbenachteiligung zu erkennen und damit an Schule adäquat umzugehen und die SchülerInnen zu unterstützen?

#GENDERLEAD

Die so genannte „Generation Y“, der Fachkräftemangel und die Digitalisierung verändern die Art, wie wir in Schule, Hochschule, Organisationen und Unternehmen in Zukunft zusammenarbeiten und entscheiden. Die Debatte um Frauen in Führung zeigt, dass die traditionellen Rollenzuweisungen und Strukturen auf Dauer nicht mehr funktionieren.

Diversität und Heterogenität, das Auflösen traditierter Familienstrukturen und die Individualisierung von Lebensstilen gehen einher mit dem Wunsch von Frauen nach Führungsverantwortung und dem Wunsch der Männer nach Familienzeit.

• Was bedeutet dieser Wandel für unsere Zusammenarbeit in Schule, Hochschule und Organisationen?
• Welche Arbeitszeit- und Arbeitsplatzmodelle werden in Zukunft gelebt, und, wie verändern diese Modelle Schule und Hochschule?
• Welche inhaltlichen Anforderungen leiten sich für Schul- und Organisationsentwicklung daraus ab?

#ARBEITSMARKT

Technische Entwicklungen, allem voran der Einzug von Digitalisierung und künstlicher Intelligenz in alle Lebensbereiche, haben gerade in den letzten Jahren ökonomische und gesellschaftliche Systeme tiefgreifend verändert.

Für Unternehmen birgt das ein enormes Potenzial, gleichzeitig steigen aber auch die Anforderungen an Unternehmen als Dienstleister sowie als Arbeitgeber. Steigender Wettbewerb, mehr Globalisierung, kürzere Produktionszyklen und der vermehrte Ersatz von Arbeitskräften durch intelligente Maschinen sind eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, auf die auch Schulen vorbereiten müssen.


• Wie werden Digitalisierung und Automatisierung die Arbeits- und Lernwelt von morgen verändern?
• Welche Fähigkeiten werden in Zukunft gefragt sein, und, und wie können Schulen und Hochschulen SchülerInnen, Studierende und Lehrkräfte darauf vorbereiten?

PROGRAMM

Expand All +
  • Tag 1

    28 August 2019

  • Tag 2

    29 August 2019

  • Tag 3

    30 August 2019

  • Auf in die Zukunft! Mit unserem analogen, interaktiven Forum, als Auftakt zum Kennenlernen und Netzwerken.
    #ArbeitsMarkt
    #BildungsChancen
    #Diggi19
    #GenderLead

  • Stellen Sie sich Ihr individuelles Programm zusammen.

    #ArbeitsMarkt
    #BildungsChancen
    #Diggi19
    #GenderLead

  • Code bei Anmeldung:
    Hochschulverbund digiLL_NRW (Kostrzewa u.a.)

    Digitale Medien halten ein großes Potential zur Entwicklung und zum Einsatz neuer Lehr- und Lernprozesse bereit; sie tragen dazu bei, Schülerinnen und Schüler individuell zu fördern und damit unsere Anstrengungen für mehr Chancengerechtigkeit durch Bildung zu unterstützen.

    Eine zentrale Voraussetzung für einen – auch didaktischen – Mehrwert durch den Einsatz digitaler Medien ist die Kompetenz von Lehrkräften, Medien und Lernumgebungen angemessen im jeweiligen Fachunterricht einzubinden.

    Mit einer gemeinsamen Initiative wollen die Zentren für Lehrer/innenbildung /Professional Schools of Education der Universitäten Bochum, Dortmund, Duisburg-Essen, Münster und Köln digitale Lehrangebote im "Hochschulverbund digitales Lehren und Lernen in der Lehrer/-innenbildung" (digiLL_NRW) vernetzen und so zur Stärkung der kompetenten digitalen Lehre speziell in der Lehrer/innenbildung beitragen.

    Konkret geht es um die Entwicklung und Bereitstellung von digitalen Lernmaterialien als Open Educational Ressources (OER) auf der Plattform digiLL.nrw. Thematische Schwerpunkte sind Digitalisierungskompetenzen sowie digitale, fachdidaktische Kompetenzen in der Lehrer/-innenbildung. Beispielhaft kann der Einsatz von Videos in der Lehre, Mobile Learning oder fachspezifische Anwendungen im fremdsprachlichen und naturwissenschaftlichen Kontext genannt werden.

    Der Verbund möchte im gesamten Bundesgebiet Hochschulen dazu aufrufen, sich an dem Projekt zu beteiligen und ihre unterschiedlichen thematischen und methodischen Schwerpunkte einzubringen. Unser Ziel ist es, das bestehende Netzwerk weiter auszubauen und ein umfangreiches, stetig wachsendes Angebot für Studierende, Lehrende im Vorbereitungsdienst und ausgebildete Lehrer/-innen zu schaffen.

    #Diggi19

  • Code bei Anmeldung:
    Fake News (Egbers u.a.)

    Weitere Informationen folgen in Kürze.

    #Diggi19

  • Code bei Anmeldung:
    Veränderungen bewirken (Gleibs u.a.)

    Zeitgemäße und zukunftsfähige Bildung in der Schule braucht zeitgemäße Bildung an der Hochschule. Dieser Überzeugung folgend hat das das Zentrum für LehrerInnenbildung an der Universität Köln in Kooperation mit dem Studienkolleg der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (SDW) und der Robert-Bosch-Stiftung ein gemeinsames Seminar zum Thema "Veränderungen in der Schule bewirken" entwickelt.

    Das Seminar ist im Blended-Learning-Format konzipiert, besteht also aus einer Mischung aus Fern- und Präsenzlehre. Dafür wurden digitale Vernetzungstechniken, analoge und digitale Lernmethoden und -medien in einem ausgewogenen Lernarrangement kombiniert.

    Digitale Techniken und Methoden kommen dabei im Sinne des "didaktischen Doppeldeckers" zum Einsatz. Die Inhalte werden auf der Handlungsebene erfahrbar gemacht, indem die TeilnehmerInnen als Lernende damit arbeiten und sie gleichzeitig mit Theoriewissen verknüpfen können.

    Ziel ist, dass die TeilnehmerInnen ein Change-Projekt an Schulen erarbeiten. Dazu erhalten sie verschiedene Anregungen zum Thema Schulentwicklung und erarbeiten in Lerngruppen ein Konzept. Der fachliche Input kann in den in digitalen Phasen bedarfsorientiert abgerufen werden. Dafür stehen in der Lernumgebung ILIAS Lernmaterialien zu Schulentwicklung und zum System Schule, zum Projekt- und Changemanagement, zu Kommunikation und zu digitalen Techniken und Methoden in sehr unterschiedlichen Formaten zur Verfügung.

    Das Seminar soll Fragen neuer Lern- und Arbeitsformen beantworten. Gelingt in diesem Lernsetting die Balance zwischen autonomen und kooperativen Lernformen, analogen und digitalen Anteilen? Die InitiatorInnen betrachten sich ebenso als Lernende und machen als PartnerInnen unterschiedlicher Institutionen durch das Seminar wichtige Erfahrungen in der multiprofessionellen Zusammenarbeit, die im Zuge gesellschaftlicher Transformationen immer wichtiger wird.

    #Diggi19

  • Code bei Anmeldung:
    Design Thinking Workshop (Foltin)

    Wesentliche Gestaltungsfelder der Lehre sind Persönlichkeitsentwicklung, Wissensaufbau und Entscheidungskompetenz von Lernenden. Die dynamischen Veränderungen von Lebensumständen, technologischen Entwicklungen und rasant fortschreitender künstlicher Intelligenz wirken sich auch auf das Lernverhalten aus und erfordern neue Wege und Regeln im Lehrbetrieb. Die Teilnehmer des Workshops werden die Design Thinking Methode praktisch ausüben und in Teams neue Lösungen entwickeln. In den Workshop Sessions werden aus unterschiedlichen Perspektiven Bedürfnisse ermittelt. Die Teams entwerfen neue Lösungen - überprüfen, modifizieren und entwickeln sie weiter. Die Ergebnisse werden anschaulich präsentiert.

    #ArbeitsMarkt

  • Code bei Anmeldung:
    GestaltBar (Schmitz)

    Digitale Themen unterliegen einer hohen Komplexität und Dynamik und die Anwendungsgebiete sind vielschichtig. Für zielgerichtete Angebote in diesem Bereich werden Kooperationen von Schule mit außerschulischen Partnern daher immer wichtiger. Die Aufgabe solcher Kooperationen wird es sein, pädagogisch begleitete Zugänge zu Technologie anzubieten. Neben digitalen Kompetenzen sind aber auch soziale Kompetenzen bedeutsam. Ein Beispiel aus dem Projektvorhaben GestaltBar – die digitale Werkstatt macht diese Kompetenzen konkret und zeigt, wie diese Kooperation gelingen kann. Die abschließende Diskussion greift die Erfahrungen der Workshop-TeilnehmerInnen mit Angeboten zum Aufbau von digitaler Kompetenz für Kinder und Jugendliche auf und identifiziert Gelingensbedingungen, damit sich ein entsprechendes Angebot etablieren kann.

    #ArbeitsMarkt

  • Code bei Anmeldung:
    Frauen in der Wissenschaft (Seiler)

    Das öffentliche Image bestimmt den Karriereweg, den junge Frauen für sich selbst für möglich und wünschenswert halten. Da Wissenschaftlerinnen in der Öffentlichkeit oft nicht so präsent sind wie ihre männlichen Kollegen, werden ihre Fähigkeiten oft unterschätzt und sie werden als Wissenschaftlerinnen weniger ernst genommen - mit entsprechenden Konsequenzen auf ihrem Karriereweg. Darüber hinaus sind junge Mädchen häufig nicht der Ansicht, dass es eine realistische Option für sie ist, Wissenschaftlerin zu werden. Das mediale Bild von Wissenschaftlerinnen vermittelt häufig, dass diese Karriereoption übermenschliche Fähigkeiten, einen besonderen Hintergrund oder/und den völligen Verzicht auf Privatleben und Weiblichkeit erfordert.

    Hier wird Hintergrund geschaffen - werden Frauen und Wissenschaftlerinnen wirklich in ihren Fähigkeiten unterschätzt? Falls ja, welche Ansatzpunkte gibt es, dieses Problem nachhaltig zu ändern? Welche Rolle kann die Früherziehung hier einnehmen? Welche Rolle können hier die Auswahl an Unterrichtsthemen, Büchern und Sprache spielen? Sollten wir junge Frauen dazu erziehen, sich dem (patriarchalischen) System anzupassen, oder das System so anpassen, dass alle Arten von Menschen angemessen vertreten sind?

    #GenderLead

  • oder: Wie wollen wir in Zukunft zusammenarbeiten?

    Workshop Code bei Anmeldung:
    From Diversity to Inclusion (Scheerhorn)

    Was soll erreicht werden?

    • Erkenne Diversity wird als wichtiges Element an
    • Existente Stereotype werden sichtbar
    • Verstehe Diversity als Vorstufe von Inclusion
    • Bewusstsein über die Erfolgsfaktoren von Inclusion in unserer zukünftigen Zusammenarbeit

    Wie ist der Ablauf?

    1. Icebreaker Übung: "Ich bin anders wie Du (auch)!"
    2. AG Erfahrungsaustausch und Erkenntnisse aus der Übung
    3. Vorstellung der Ergebnisse im Plenum durch AG Sprecher
    4. Was sind die TOP 5 Erkenntnisse?
    5. AG zu den TOP 5: Was können wir tun? Konkrete Vorschläge
    6. Präsentation im Plenum
    7. Input: Warum ist es für die zukünftige Zusammenarbeit essen
    #GenderLead

  • Code bei Anmeldung:
    Gegen Antisemitismus (»school is open«)

    Aktuell erleben Lehramtsstudierende und Lehrkräfte Antisemitismus zunehmend als virulentes Phänomen in der deutschen Gesellschaft. Sie begegnen in Schulen verschiedenen Formen von Antisemitismus, worauf sie nicht systematisch vorbereitet sind.

    Studierende im Lehramt erarbeiten begleitet von »school is open« 4.0 im Wintersemester 2018/19 und im Sommersemester 2019 prozesshaft und iterativ Prototypen für digitale Lernmaterialien. Ziel ist es, Lehramtsstudierende und Lehrkräfte auch in zukunftsorientierten Lernformaten in ihrem demokratischen Handeln gegen Antisemitismus zu stärken. Format und Umfang der digitalen Lernmaterialien sind als Work in Progress zu verstehen, da die digitalen Lernmodule partizipativ mit den Studierenden nach dem "Design Thinking"-Mindset erstellt werden. Zusätzlich dokumentieren wir die Konzeptionierung und die Erfahrungen in zwei Modulen für die Verbundplattform digiLL_NRW, um zu zeigen, wie eine digitale Auseinandersetzung in Lernprozessen mit Antisemitismus aussehen kann.

    Unter dem Titel "Erziehung im Nahostkonflikt" werden die digitalen Lerninhalte als Modulreihe aufbereitet und online zur Verfügung gestellt. Unter anderem ist geplant, Biografien von (jüdischen) Alumni der Universität zu Köln, die eine Verbindung zu Israel haben, einzubinden. Teile davon, wie die Geschichten von Lilli Jahn (Alumna der UzK 1924), die 1944 in Auschwitz ermordet wurde und deren Enkelin nach Israel ausgewandert ist, werden in das App-Projekt zum 100-jährigen Jubiläum der Universität zu Köln 2019 #unikoeln100 integriert.

    Auf der ZfL-Tagung #future19 - Zukunft Schule (28.-30.08.2019) wollen wir zusammen mit den Studierenden und den Teilnehmenden in die Testphase gehen: Die erarbeiteten Prototypen werden präsentiert und zur Diskussion gestellt, das Feedback fließt direkt zurück in die Überarbeitung der Module. Der Workshop von 1,5 Stunden wird von den mitwirkenden Studierenden und vom »school is open«-Team gestaltet.

    »school is open« 4.0 ist ein kleines feines Innovationsprojekt an der Humanwissenschaftlichen Fakultät, das explizit zum Ziel hat, Antisemitismus, auch israelbezogenem Antisemitismus, aus bildungswissenschaftlicher Perspektive entgegenzutreten. Das Team fokussiert Ideen und Konzepte, die digital umgesetzt werden können und dabei demokratisch-reflexive Haltungen fördern und stärken.

    #BildungsChancen

  • Workshop Code bei Anmeldung:
    Kompetent to go (Hasenberg u.a.)

    Lebenswelt- und Gegenwartsbezug sind zentrale Prinzipien gerade für die gesellschaftswissenschaftlichen Schulfächer. Schließlich geht es in Politik/Sozialwissenschaften, Geographie und Geschichte um die subjektive Orientierung in Gesellschaft, Raum und Zeit. Um die dafür notwendigen Kompetenzen zu fördern, liegt es nahe, nicht nur die gesellschaftliche Gegenwart ins Klassenzimmer zu holen, sondern dieses auch zu verlassen. So lässt sich Lebenswelt live erfahren, denn im Nahraum lassen sich komplexe fachliche Zusammenhänge konkreter veranschaulichen. Mithilfe digitaler Tools können Schüler*innen die Annäherung an fachspezifische Sichtweisen der Stadt erleichtert werden, so unsere These. Der Workshop setzt sich aus drei Phasen zusammen: Zunächst wird in Grundlagen gesellschaftswissenschaftlichen Lehrens und Lernens auf Exkursionen im lokalen Nahraum eingeführt. Im Anschluss erproben die Teilnehmer*innen in Gruppen zu einer gemeinsamen drei-fachlichen Fragestellung je ein digitales Tool (u.a. Augmented Reality) für eines der gesellschaftswissenschaftlichen Fächer. Abschließend werden Potentiale und Grenzen der digitalen Tools für eine Kompetenzförderung to go reflektiert und Umsetzungsmöglichkeiten in Lehrer*innenbildung und Schule diskutiert.

    #BildungsChancen

  • Code bei Anmeldung:
    Flüchtlingsfrage (Keelan)

    Bei diesem Vortrag handelt es sich um ein durch UN-nachhaltige Entwicklungsziele inspiriertes internationales Projekt über Ansätze zur Flüchtlingsfrage in Liverpooler und Kӧlner Schulen. Vorrangig geht es um die Auswirkung des Projektes auf die angehenden Lehrer in Liverpool und um mӧgliche Rückschlüsse für das künftige Lernprogramm für "Lehramt"-Studierende an der Hope University in Liverpool.  Ein Schwerpunkt war die Frage, ob solche Projekte zu einer Steigerung der Motivation führt, bei akutem Lehrermangel, den Beruf zu ergreifen. Ein weiterer Schwerpunkt war der Erwerb von Fähigkeiten, die den Studierenden dazu verhelfen, mit Kindern mit Flüchtlingshintergrund zu arbeiten. Eine letzte Frage war, ob eine internationale Dimension den Studierenden mehr bietet, als sich einfach auf lokaler Ebene mit der Problematik auseinanderzusetzen.

    #BildungsChancen

  • Code bei Anmeldung:
    Talente (Schröder)

    Wie sieht die Zukunft der Schule aus? Worauf müssen sich angehende und etablierte (Beratungs-) Lehrer*innen, Schulsozialarbeiter*innen und Bildungsbotschafter*innen vorbereiten? Das Projekt Talentscouting - angesiedelt an 17 Hochschulen in ganz NRW und in Köln ein Kooperationsprojekt zwischen der Universität zu Köln und der TH Köln - setzt hierbei auf Methoden der ressourcenorientierten Arbeit.

    In diesem Workshop geben Talentscouts Einblick in ihren Arbeitsalltag und zeigen, mit welchem Blick sie sich Schüler*innen nähern und was sie unter dem Begriff "Talent" verstehen. Es wird an diesem Tag den Fragen nachgegangen, wie Schüler*innen stärkenorientiert gefördert, Potentiale entdeckt und Talente langfristig und individuell begleitet werden können.

    Außerdem wird ein*e Schüler*in aus dem Programm Talentscouting ihre Sicht auf die eigene Biographie und Potentialorientierung in den Workshop mit einbringen.

    In interaktiver Zusammenarbeit wird die eigene Haltung zu und Perspektive auf Leistung, Potential und Zielsetzung gerichtet und dem Mechanismus "Herkunft bestimmt Zukunft" entgegengewirkt. Die systemische Perspektive auf Leistung im Lebenskontext und Schule dient als Basis des Workshops.

    Alle, die sich in der Praxis damit beschäftigen oder sich für das Thema interessieren, sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.

    #BildungsChancen

  • Auf dem INSPIRATION FIELD können Sie zwischen 13 und 19 Uhr auf dem Veranstaltungsgelände spannende, innovative Projekte und Einrichtungen als Showcases kennenlernen und direkt ausprobieren und Kontakte knüpfen >>> Impressionen von der Tagung #diggi17
    #ArbeitsMarkt
    #BildungsChancen
    #Diggi19
    #GenderLead

  • Stellen Sie sich Ihr individuelles Programm zusammen.


  • Code bei Anmeldung:
    IT-Zertifikat (Kurz)

    Ein zukünftiges Hochschul-Lehrangebot für kontinuierliches Lernen im digitalen Zeitalter sollte allen Lernenden Wahlfreiheit durch transparente und vergleichbare Lehre sowohl hinsichtlich Lernmethode, -volumen und -tempo als auch Lernort und –zeit ermöglichen und somit individuelle, selbstgesteuerten Lernpfade erlauben. Die Hochschule muss dafür sinnvolle Lern-Arrangements für individualisiertes sowie kollaboratives Lernen in realen und virtuellen Räumen zusammenstellen, die sowohl ins Curriculum wie auch in ein bedarfsgerechtes, flexibel zusammengestelltes, additives und extracurriculares Zertifikatsangebot (Ergänzung zum Studien oder Zusatzkompetenzerwerb nach Beendigung des Studiums) eingebunden werden können.

    Erste Schritte zu diesem Ziel sind wir sehr erfolgreich mit der Etablierung des IT-Zertifikats der Philosophischen Fakultät gegangen: Die für Geisteswissenschaftler*innen häufig benötigten fundierten IT-Kenntnisse werden in einem aus vier abgestimmten Lerneinheiten bestehenden Angebot für alle BA Studierende im Studium Integrale, als Module in verschiedenen MA Studiengängen (MS und CIH) oder universitätsweit als extracurriculare Zusatzqualifikation für alle Studierenden angeboten sowie für Mitarbeiter*innen im Mittelbau der Philosophischen Fakultät als Qualifizierungsoption zur Verfügung gestellt. Alle Lerneinheiten werden außerordentlich stark nachgefragt und eine Extension it speziellen Angeboten für Lehramtsstudierende und Lehrer*innen ist in Planung.

    Zukünftig möchten wir, basierend auf der Fachkompetenz im Bereich Lehre in 3D und Augmented bzw. Virtual Reality sowie Machine Learning im Institut für Digital Humanities und der engen Zusammenarbeit mit dem RRZK, neue Wege im Bereich von Learning Analytics, dem Adaptive Learning und der computerunterstützten 3D-Visualisierung von Lernsituationen gehen.

    Die einzelnen Lern-Arrangements sollen perspektivisch hybrides Lernen in Blended Learning Szenarien mit virtuellen und realen Lernsettings ermöglichen und stellen somit Kombinationen aus aufeinander abgestimmten agilen Präsenzveranstaltungen (aktive Präsenz: Diskussionen und Austausch) mit umfangreichen, gut geplanten Self-Paced – Onlineangeboten (5-10 Minuten Videos, Audios / Texte, Übungen, Simulationen, Edugames, Quizze und Challenges mit Belohnungssystem sowie Social Media Netzwerk Nutzung zur Kommunikation in der Lerngruppe) dar. Insbesondere wird so die feste Verknüpfung von Wissensvermittlung mit räumlich/zeitlich festgelegten medial angereicherten Präsenzunterricht in fixen Strukturen zugunsten von modernen Angeboten zum mobilen und agilen Lernen basierend auf der globalen, digitalen Vernetzung aufgelöst.

    Hybrides Lernen ist hinsichtlich der Lernförderlichkeit zielführender als rein virtuelle Lehr- und Lernformate wie MOOC [COOC oder SPOC], die zwar über eine hohe und steigende Resonanz und beeindruckende Anmeldezahlen verfügen, anderseits jedoch eine sehr hohe Abbrecherquote aufweisen (meist um 70% bis zu 95%). Diese Lernformate entsprechen im Gegensatz zu hybridem Lernen überwiegend digital aufgezeichneten klassischen Frontalunterricht mit sehr geringen Anteilen an modernen Lehr- und Lernformaten und stellen auch aufgrund der fehlenden sozialen Komponente kein Zukunftsmodell dar.

    #Diggi19

  • Code bei Anmeldung:
    Propaganda (Habicher)

    Für die Kommunikation und den Transfer von Wissen ist das Internet Fluch und Segen: Loben es WissenschaftlerInnen einerseits auch als Medium der Demokratisierung und Verbreitung von Wissen, warnen sie andererseits doch vor einer Deprofessionalisierung des öffentlichen Diskurses, den Verschwörungstheoretiker und politische Radikale auch mithilfe von "fake news" instrumentalisieren können.

    Die Reflexion und das Bewusstsein über Hintergründe und Wahrheitsgehalt von Nachrichten sind – dringender denn je – zentraler Bestanteil der Demokratieerziehung. Lehramtsstudierende sind in diesem Kontext wichtige MultiplikatorInnen und sollten die Fähigkeiten besitzen, Schulen als Demokratie- und Journalistenschulen gestalten zu können.

    Vorgestellt wird ein Begleitseminar der Praxisphasen mit dem Ziel, die Kritikfähigkeit für mediale Wissenskommunikation speziell bei Lehramtsstudierenden zu schulen. Die Studierenden erarbeiten im Laufe des Blended-Learning Seminars (multi)mediale Nachrichten auf der Basis von selbst durchgeführten ExpertInneninterviews. Aus demselben Thema wird jeweils ein seriöser Nachrichtenbeitrag, wie auch eine unseriöse Falschnachricht erarbeitet. Beide Berichte werden anschließend verglichen und die methodischen Ansätze aufgezeigt.

    Die Nachrichtenkompetenz, also das Vermögen, den Wahrheitsgehalt einer Information einzuschätzen, ist eine als zentrale "digitale" Kompetenz im Lehramt. Mit den Erfahrungen aus der Pilotphase des Seminars sollen neue Wege auf dem Weg zu informierter Partizipation am globalen Diskurs umfassend diskutiert werden.

    #Diggi19

  • Code bei Anmeldung:
    Lesemotivationsförderung (Woiwod)

    Das Verhältnis zwischen digitalem Lesen und dem Lesen von Printmedien ist ein vieldiskutiertes Thema. Aus kognitionstheoretischer Sicht zeigt sich: "Aspects such as scrolling, the hypertext structure and discontinuity of text affect the cognitive processes involved in comprehension and reading speed." (Martina Fittipaldi, Anna Juan und Mireia Manresa. 2006. "Paper or Digital". In: Len Unsworth (Hg.). E-literature for Children: Enhancing Digital Literacy Learning. London and New York: Routledge. S. 137.)

    Bei näherer Betrachtung solcher 'diskontinuierlicher', nicht-linearer narrativer Strukturen, die oft als typisch für digitale Texte betrachtet werden, stellt sich jedoch heraus, dass diese auch in Printliteratur lange schon existieren – insbesondere in der Kinderliteratur, beispielsweise Büchern mit unkonventionellem Layout oder Spielelementen. Der Unterschied zwischen digitalem und analogem Lesen scheint also wesentlich im Medium zu liegen, nicht in der Natur des Lesens selbst.

    Digitale Literatur – oder eliterature –, die im Unterschied zur Bildfülle von Games den Schwerpunkt auf den Text legt, verknüpft das konventionelle Leseerlebnis mit multimedialer Ansprache, die Kinder und Jugendliche bereits aus ihrem eigenen Medienalltag kennen. Daher scheint eliterature geeignet, "buchfernen", doch oft medienerfahrenen jungen LeserInnen auf eine alternative Art und Weise Leseanreize zu bieten. Beispiele digitaler (Kinder-)Literatur und ihrer didaktischen Potentiale sollen dies im weiteren Verlauf des Vortrags veranschaulichen.

    #Diggi19

  • Code bei Anmeldung:
    Stresskompetenz (Bauer)

    Chronischer Stress gilt als ein bedeutsamer Risikofaktor für die Entstehung so genannter nichtübertragbarer Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und psychische Störungen, die heutzutage für den Großteil der Krankheitslast in Deutschland und ganz Europa verantwortlich sind. Für die Berufsgruppe der Lehrkräfte besteht sowohl in der öffentlichen Diskussion als auch in der Forschung bereits eine lange Tradition der Auseinandersetzung mit Fragen von beruflichem Stress und daraus resultierenden gesundheitlichen Konsequenzen, wobei häufig mit einer besonderen Gefährdung dieser Berufsgruppe argumentiert wird. Es wird erwartet, dass im Zuge gesellschaftlicher Veränderungen und des damit einhergehenden Wandels der Arbeitswelt, psychische Belastungsfaktoren, die als Ursache für Stress gelten, im Arbeitsleben weiter an Bedeutung gewinnen – hiervon wird auch der Lehrer*innenberuf betroffen sein. Im Kontext der Bologna-Reform findet zunehmend auch die Stressbelastung Lehramtsstudierender Beachtung (z. B. Schaarschmidt, 2005; Schaarschmidt & Kieschke, 2007), dennoch gibt es bisher erst vereinzelte Ansätze bereits im Lehramtsstudium Elemente für einen gesundheitsförderlichen Umgang mit studiumsbezogenen oder beruflichen Anforderungen anzubieten. Im vorliegenden Beitrag wird dafür argumentiert, Angebote zur Förderung von Stresskompetenz für Studium und Beruf in das Lehramtsstudium zu integrieren, wobei ein besonderes Augenmerk auf den so genannten personalen Gesundheitsressourcen liegt.

    #ArbeitsMarkt

  • Code bei Anmeldung:
    Digitale Disruption (Wagenitz)

    Bestandteil von vielen Digitalisierungsprozessen ist schon heute die Ausstattung von immer mehr Gegenständen der Arbeitswelt, aber auch des privaten Lebens mit kleinen Computern, die mit dem Internet verbunden sind. Durch diese Computer werden Dinge in einem gewissen Sinne handlungsfähig. Ein so ausgestattetes Paket kann z.B. ein Taxi bestellen und die Fahrt bezahlen – einfach durch Kombination von heute schon bestehenden Möglichkeiten des Internets.

    Worin liegt nun die "disruptive Kraft", die dem Internet der Dinge nachgesagt wird? Ein wesentlicher Teil dieser Kraft liegt möglicherweise darin, dass neue Ideen von Einzelpersonen mit wenigen Vorkenntnissen und ohne großen finanziellen Aufwand umgesetzt werden können. Bewahrheiten sich die Prognosen zum Internet der Dinge auch nur teilweise, eröffnet die Fähigkeit zum kreativen Umgang mit dessen Möglichkeiten viele Perspektiven, nicht nur im Berufsleben.

    Im Vortrag wird der Bogen geschlagen von mehreren praktischen Ansätzen aus dem Schulbetrieb hin zum Internet der Dinge in der Unternehmenswelt, aber auch der privaten Lebenswelt der Zukunft.

    #ArbeitsMarkt

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    End of the Work (Cordes)

    Wie wird sich Arbeit neu organisieren? Welche Anforderungen an einen Arbeitsplatz und Arbeitgeber haben die zukünftige Generation von Arbeitnehmer? Ein Reisebericht durch die aktuelle digitale Lage in Deutschland und dessen Gegenseiten in Punkto Digitalisierung. Des weiteren wird das Phänomen Coworking, Coworkingspace und digitales Nomadentum als Lösungsoption betrachtet und erläutert. Arbeiten wir in Zukunft flexibel und überall? Remote Working und Homeoffice als neue Lösung im Kontext von Vereinbarkeit von Familie und Beruf? Es werden aktuelle Modell diskutiert und mögliche Handlungsoptionen abgeleitet.

    #ArbeitsMarkt

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    Geschlecht-er-lesen (Bieker u.a)

    Betrachtet man die Geschichte der Farbe Rosa, so stellt man fest, dass sie nicht immer das vermeintlich 'Weibliche' markierte: Rosa als das kleine Rot stand in Europa viele Jahrhunderte lang für Macht und Männlichkeit. Und genauso wandelbar – und damit konstruiert – wie die Geschichte der Farbe Rosa ist all das, was als vermeintlich 'männlich‘ und 'weiblich' gilt, und damit schließlich auch das, was man für geschlechterspezifische Leseinteressen hält.

    Da sich ohnehin die Frage stellt, ob die proklamierte geschlechtliche Dichotomie haltbar ist, dürfen wir Lernende nicht als Angehörige einer (Geschlechter-)Gruppe ansehen – und damit Geschlechterstereotype perpetuieren –, sondern als Individuen mit individuellen (literarischen) Bedürfnissen. Konzepte wie geschlechtsspezifische Leseförderung oder monoedukative Lektüregruppen, die sich mit Literatur für ‚Jungen‘ resp. ‚Mädchen‘ beschäftigen, laufen Gefahr, Geschlechterklischees zu reproduzieren und schöpfen die Potentiale im Umgang von Literatur im Hinblick auf die Utopie einer inklusiven Gesellschaft, die Heterogenität und Diversität bejaht, nicht aus.

    In Absetzung von geschlechterspezifizierenden Konzepten der Leseförderung (vgl. Garbe 2007; Barnieske/Seidler 2013) haben Tholen und Stachowiak (2012) herausgestellt, warum gerade der Literaturunterricht "der Ort [wäre]“, das sogenannte doing gender zu thematisieren. Ihrer Ansicht nach "erweisen sich im Medium der Literatur scheinbar fertige, kulturell vorgeprägte Geschlechtermuster und -identitäten als offen, brüchig, widersprüchlich und auch veränderbar; nicht zuletzt deshalb, weil sie immer auch im literarischen Modus der Narration inszeniert sind." (Ebd., S. 109) Im Hinblick auf die Gegenstandswahl für einen geschlechtersensiblen Deutsch- bzw. Literaturunterricht stellt sich damit allerdings die Frage, ob dies gleichermaßen für alle literarischen Texte gilt.

    Zurzeit erfahren beispielsweise kinder- und jugendliterarische Werke Beachtung, die – im Kontext von Inklusion (vgl. Frickel/Kagelmann 2017) – explizit Fragen der geschlechtlichen Identität und Orientierung auf der Textoberfläche thematisieren. Nun bieten solche Werke zwar Potentiale dafür, die Idee einer inklusiven Gesellschaft durch die Förderung vor allem persönlichkeitsbezogener Fähigkeiten voranzubringen, schärfen aber nicht unbedingt den Blick für die Infiltration von bspw. Geschlechternormen via kultureller Erzeugnisse. Geht man weiterhin davon aus, dass Jugendliche weniger problemorientierte, sondern eher phantastische Literatur in ihrer privaten Lektüre präferieren, lohnt sich die Erörterung des Potentials von Werken, die alltäglich Einfluss auf normative Einstellungen von Jugendlichen im Hinblick auf Geschlecht nehmen.

    An einem Beispiel der phantastischen Jugendliteratur – Thomas Thiemeyers Das verbotene Eden (2014) – soll das Potential einer solchen Lektüre erörtert und dabei gezeigt werden, inwiefern für den Unterricht adaptierte Perspektiven einer geschlechtersensiblen Narratologie (Nünning/Nünning 2004; Krah 2016) Sehhilfen für die Förderung der Fähigkeit anbieten, eingelagerte bzw. verborgene und literarisch perpetuierte Geschlechternormen durch die Förderung literaturanalytischer Kompetenzen zu erkennen. Außerdem werden weitere aktuelle Werke der Kinder- und Jugendliteratur vorgestellt, die sowohl dem gesellschaftlichen, vor allem aber dem marktwirtschaftlichen Trend der Pinkifizierung entgegen stehen; insofern diese Werke stereotype Geschlechterbilder als brüchig und veränderbar darstellen, versetzen sie die Lesenden in die Lage, an einem ebenso brüchigen wie veränderbaren gesellschaftlichen Leben teilzunehmen – ganz unabhängig davon, welchem Geschlecht sie sich angehörig fühlen.

    Für die Erarbeitung des erläuterten Themas werden ein dreißigminütiger Vortrag mit anschließender fünfzehnminütiger Diskussion veranschlagt.

    #GenderLead

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    Binnendifferenzierung (Quast)

    Zentral für eine gelingende Umsetzung des Inklusionsgedankens ist die Partizipation von bestimmten SchülerInnengruppen am Unterricht von Regelschulen, beispielsweise von SchülerInnen mit Förderbedarf oder mit Migrations- und Fluchterfahrung. Ungeachtet aktueller politischer Debatten ist auch zukünftig von einer gewissen Heterogenität von Schülerschaften auszugehen. Um auf diese zielführend durch geeignete binnendifferenzierende und individualisierende Maßnahmen zu reagieren, die aber dennoch die Arbeit an einem gemeinsamen Gegenstand (vgl. Feuser 1998) ermöglichen, bedarf es geeigneter Konzepte. Der im Vortrag vorzustellende Ansatz des Easy-to-Read (vgl. Inclusion Europe 2014) ermöglicht die Vereinfachung von komplexen Texten für den Unterrichtseinsatz nach bestimmten Regeln, ohne dabei 'nur' die Textlänge zu variieren oder sich grundlegend vom Ausgangstext zu entfernen. Auch Aufgabenstellungen können so modifiziert werden. Verwandte Konzepte wie das der „einfachen“ (vgl. Kellermann 2014: 2) bzw. "leichten Sprache" (Netzwerk Leichte Sprache e.V. 2015: 1) sind bereits vereinzelt im inklusiven Deutschunterricht eingesetzt worden (vgl. z.B. Bredel/ Maaß 2016). Für den inklusiven Englischunterricht gilt es auszuloten, inwiefern Easy-to-read-Texte ebenfalls gewinnbringend sein können.

    Wie das umfangreiche Regelwerk des Easy-to-Read für einen modernen Englischunterricht handhabbar gemacht werden kann und für welche Unterrichtsszenarien es einsetzbar ist, wird im Vortrag aufgezeigt werden. Für welche Textsorten dieses Vorgehen sinnvoll sein kann sowie welche Kompetenzen auf diese Art geschult werden können, wird diskutiert. Ziel ist es, Lehrerinnen und Lehrer sowie Personen in der LehrerInnenausbildung für den Einsatz des Easy-to-Read in der Praxis zu schulen.

    #BildungsChancen

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    Stiftungen (Gymnasialer Stiftungsfond)

    In Deutschland sind mehr als 22.000 Stiftungen des bürgerlichen Rechts registriert, dazu kommen noch diverse Treuhandstiftungen und Stiftungsfonds. Das gesamte Stiftungskapital wird, vorsichtig bewertet, auf über 100 Mrd. EUR geschätzt. Mehr als 40% dieser Stiftungen beschäftigen sich mit der Bildungsförderung, angefangen von der frühkindlichen Erziehung bis zum akademischen Abschluss. Davon sind viele Stiftungen nicht nur fördernd, sondern auch operativ tätig. Leider werden deren erfolgreiche Projekte viel zu wenig wahrgenommen, ja fristen oftmals ein Nischendasein. Jedoch könnte gerade hier der Schlüssel liegen die Bildungslandschaft innovativ mit neuen und erprobten Projekten nachhaltig voran zu bringen. Dazu sind Kooperationen in Wissenschaft, Politik und Verwaltung nötig. Diese zu organisieren bzw. operationalisieren ist eine Aufgabe, die dringend angegangen bzw. institutionalisiert werden sollte. Die Initialzündung und Vorarbeit dazu können in beispielhafter Form die Universitäten leisten. Hier ist das wissenschaftlich Know-how von geeigneten Bildungskonzepten, Wirkungsmessung und Evaluation gebündelt. In der Bildungsförderung spielt das Thema Chancengerechtigkeit eine immer größere Rolle. Gerade das wohlhabende Deutschland ist das Land in dem Bildungserfolg immer mehr vom Sozialstatus und/oder Einkommen der Eltern determiniert wird, was streng genommen in einem Sozialstaat einen gesellschaftspolitischen Skandal darstellt. Auch die Herausforderungen bei den Kernthemen Integration und Inklusion werden letztendlich durch die erfolgreiche Bildungsarbeit als Erfolgsschlüssel gelöst. In diesem Zusammenhang spielt das Thema der Wertevermittlung in den staatlich gelenkten Institutionen leider eine immer geringere Rolle. Neben der Chancengerechtigkeit ist dies eines der Kernthemen der sich viele Stiftungen angenommen haben, womit sich der Kreis wieder schließt. Universitäten mit ihrem Bildungsauftrag müssen die Führungsrolle in der Zusammenführung erfolgreicher Bildungskonzepte übernehmen. Erfolgreiche Stiftungsarbeit ist auf diese Kooperationen angewiesen. Gehen wir es an...

    #BildungsChancen

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    Future Memories (Klein)

    In meinem Vortrag gebe ich Einblick in das Seminar Future Memories: Über Zukunftsentwürfe in der Kunst(pädagogik) im WS18/19, in das Workbook Arts Education (myow.org) und stelle anschließend Beispiele aktueller digitaler Lehr- und Lernmethoden einer möglichen Schule von morgen vor.

    Seminarergebnisse Future Memories
    Von einem imaginierten Punkt in der Zukunft blickt dieses Seminar auf die zukünftige Vergangenheit – unsere jetzige Gegenwart: Wie sieht das zukünftige Präsens aus? Was hätten wir heute tun können, um dieses Morgen zu erreichen? Welche Potentiale bieten alternative Zukunftsentwürfe aus Kunst und Philosophie? Welche Ideen vermitteln neue Futurismen, Science-Fiction, Designtheorien, Start-Ups und Maker-Szene? Im Seminar wird anhand ausgewählter künstlerischer Arbeiten untersucht, welche Zukünfte Künstler*innen imaginieren, welche Kategorien und Konventionen diese in Frage stellen und welche neuen Perspektiven sie eröffnen. Im Vortrag werden exemplarisch kunstdidaktische Entwürfe der Studierenden vorgestellt, die zu den selbstgewählten künstlerischen Arbeiten innovative Unterrichtsideen entwickeln.

    Workbook Arts Education: myow.org
    Die Teilnehmer*innen des Seminars orientieren ihre Unterrichtsentwürfe und Projekte formal an Beiträgen des kürzlich veröffentlichten Workbook Arts Education (myow.org), das als Open Educational Ressource konzipiert und kostenfrei zugänglich ist. Hier finden sich innovative Unterrichtsideen und Materialien für einen an Medienkompetenzen orientierten Unterricht. Die Plattform soll im Vortrag als Unterrichtstool vorgestellt und seine Möglichkeiten zur Partizipation und Flexibilisierung erörtert werden.

    Schools of Tomorrow
    Teil des Seminars ist zudem die Beschäftigung mit neuen Schulformen und aktuellsten Unterrichtsmethoden vor dem Hintergrund fortschreitender Digitalisierung. Einige besonders interessante Beispiele werden im Vortrag präsentiert und diskutiert.

    #Diggi19

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    Schriftkultur (Neuhausen)

    In seinem sehr überzeugenden Vortrag "Auf dem Weg in die Digitalkultur" (https://www.youtube.com/watch?v=PBkIUs9xfGc) vermittelt Henning Lobin einen ersten Eindruck, was der Übergang von einer Schrift- zu einer Digitalkultur bedeuten kann. Dieser Übergang, den wir landläufig mit Digitalisierung bezeichnen, umfasst aber nicht nur eine Veränderung der Medien, mit denen wir Wissen vermitteln und uns unterhalten, d.h., der Übergang vom Buchdruck zu elektronischen Medien. Die Digitalisierung wird alle Bereiche des gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und auch privaten Leben transformieren. Autoren wir Eric Brynjolffson und Andrew McAfee sprechen vom "second machine age". Ohne dass diese Entwicklung in den Universitäten selbst reflektiert wird, betrifft sie bereits im hohen Maße auch diese Einrichtungen. Sie werden einerseits in Zukunft die jungen Menschen auf einen veränderten Arbeitsmarkt vorbereiten müssen, der völlig neue Anforderungen an sie stellt. Andererseits erfährt die wissenschaftliche Forschung eine tiefgreifende Veränderung durch die neuen Werkzeuge, die zur Verfügung stehen. Auch die Infrastruktur der Universitäten ist in einem Wandel. Vergleichsweise resistent gegenüber Veränderungen erweist sich dagegen die Lehre. Der Vortrag versucht, einen skizzenhafte Darstellung von dieser Entwicklung zu geben und erste Schlussfolgerungen zu ziehen.

    #Diggi19

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    Medienzeiten (Cammarata)

    Erziehende sehnen sich nach einfachen Regeln. Praktischerweise gibt es in Sachen digitale Medien ausreichend Ratgeberseiten, die genau wissen: 30 Min. Medienzeit pro Tag - das muss reichen. Diese Dosierung bekommen viele Kinder und Jugendliche relativ unreflektiert vorgesetzt. An Schulen soll das Internet am besten gleich ganz draußen bleiben.

    Der Vortrag soll deswegen zeigen, was Kindern und Jugendliche durch digitale Medien lernen können und beleuchtet warum es für ihre Zukunft wichtig ist, dass sie ausreichend Zeit für digitale Medien haben.

    #Diggi19

  • oder: Innovationen für eine Digitale Zukunft: dafür ist hier keiner zuständig

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    Innovation & KI (Scheerhorn)

    Klar – Führungskräfte und Unternehmer sind für den Erfolg verantwortlich. Für "ihre" Zahlen; für KPI’s, für Cash, Budget, Aufträge, Termine, Headcount, Ressourcen.

    Aber wer ist für die digitale Transformation und die notwendigen Innovationen verantwortlich?

    Wir erinnern uns: Wir leben im digitalen Zeitalter. Doch in vielen Unternehmen herrscht ein von hypenden Medien und verlautbarenden Vorständen größtenteils unerkanntes Problem: Für die digitale Revolution und die nötigen Innovationen ist keine(r) so recht zuständig.

    Amerika und China hängen uns in der digitalen Transformation und Innovationsfähigkeit immer mehr ab. Hier in Europa mit Schwerpunkt Deutschland

    • ist der 'IU Konflikt' (Innovation versus Umsatz) nach wie vor ungelöst.
    • verursacht unsere Kultur der 'Entantwortung' einen massiven Innovationsstau.
    • verhindert unsere 'Made in Germany' Brand und Identität großartige Innovationen.
    • sind wir nicht mehr in der Lage, welterobernde Tech Plattformen entwickeln.
    • lähmt Sicherheitsdenken unser Handeln.
    #ArbeitsMarkt

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    Erfolgsfaktor Zuhören (Meier)

    Die gesellschaftliche Relevanz des Zuhörens ist unbestritten. Dennoch erscheint das Zuhören in unserem kollektiven Sprachbewusstsein bis heute als eher „passive“ und damit als "schwache" kommunikative Geste. In vielen Kontexten – und dazu zählt insbesondere auch die Schule – wird diese kommunikative Geste immer noch als Bringschuld verstanden und eingefordert. Zuhören wird so nicht nur auf eine Dienstfunktion reduziert, dem kein Eigenwert zugesprochen wird, Zuhören und Instruktion erscheinen damit als eng miteinander verknupft, -eine Praxis, die in der Folge wohl eher zum Weghören, denn zum Zuhören "erzieht".

    Zugleich zeigt sich, wie sehr diese, auf den ersten Blick eher "harmlos" erscheinende kommunikative Geste, menschliche Interaktion hierarchisieren kann und "Zirkel der Macht" zu etablieren vermag. Dies verweist wiederum auf die große Relevanz der Zuhörfähigkeit, nicht nur als Gelingensbedingung der Verständigung, sondern auch als Schlüsselvariable der Interaktion.

    Der Vortrag thematisiert die spezifische Handlungsmacht des Zuhörens und zeigt, warum das Zuhören zentraler Gelingensfaktor, nicht nur im Kontext pädagogischen Handelns, sondern insbesondere auch im Bereich von Leadership ist.

    #GenderLead

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    Gemeinnütziges Engagement (FIB)

    In Deutschland ist die Kopplung von sozialer Herkunft und Bildungserfolg – anders als z. B. in Schweden, Finnland und Norwegen (Ratzki, 2013) – stark ausgeprägt (Becker & Schuchart, 2016; Becker & Schulze, 2013; Becker & Lauterbach, 2016; Ditton, 2016; Engin, 2014; Grundmann et al., 2016; Link, 2011; Müller & Pollak, 2016). Einer der vielfältigen diesem Zusammenhang zugrundeliegenden Kausalfaktoren ist der unterschiedliche Zugang zu außerschulischer Förderung. So zeigt sich, dass eine über den Regelunterricht hinausgehende Förderung primär von SchülerInnen in Anspruch genommen wird, die aufgrund ihrer sozialen Herkunft statistisch gesehen ohnehin höhere Aussichten auf Bildungserfolg haben, während SchülerInnen aus sozioökonomisch schlechter gestellten Familien nur eingeschränkte Möglichkeiten zur Nutzung der i. d. R. kostenpflichtigen Angebote haben (Dohmen et al., 2008; Hollenbach & Meier, 2004).

    An diesem Punkt setzt das vom Zentrum für LehrerInnenbildung der Universität zu Köln unterstützte "Studentische Forum für Integration und Bildung" an. Es organisiert kostenlose von Studierenden geleitete Nachhilfetutorien in den Kernfächern Mathematik, Deutsch und Englisch. Das Angebot richtet sich an SchülerInnen der Sekundarstufe I, die das Kriterium der finanziellen Bedürftigkeit erfüllen und zusätzlich ein hohes Maß an Motivation aufweisen, welches sie im Rahmen eines unbürokratischen Bewerbungsverfahrens nachweisen können. Die Nachhilfetutorien sollen dabei nicht nur eine Förderung der SchülerInnen ermöglichen, sondern zugleich einen informellen Lernort für die ehrenamtlich engagierten Studierenden darstellen. So bietet das Engagement vielfältige Möglichkeiten zum Ausbau der in unserer heutigen informationsbasierten Wissensgesellschaft benötigten (Bergamin & Hedinger, 2014; Braun, 2014; Pohlandt et al., 2006; Schumann, 2003) und oft nur in unzureichendem Maße in formalen und non-formalen Bildungsarrangements erworbenen (Düx et al., 2009; Erpenbeck, 2014; OECD, 2014; Prein et al., 2009) Fach-, Methoden-, Personal- und Sozialkompetenzen.

    Vor diesem Hintergrund sollen im Rahmen des Vortrags die Engagementzweige des "Studentischen Forums für Integration und Bildung" vorgestellt und im Hinblick ihr Potenzial zur Verringerung der Chancenungleichheit des deutschen Bildungssystems sowie zur Kompetenzsteigerung von Studierenden diskutiert werden.

    Franca Cammann arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität zu Köln. Dort ist sie für die im Rahmen der gemeinsamen "Qualitätsoffensive Lehrerbildung" von Bund und Ländern aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung geförderten "Zukunftsstrategie Lehrer*innenbildung" tätig und zusätzlich am Zentrum für LehrerInnenbildung beschäftigt. Für das "Studentische Forum für Integration und Bildung" engagiert sie sich bereits seit Oktober 2012 und ist mittlerweile seit fast sechs Jahren Vorständin des gemeinnützigen Vereins.

    Isabelle Spiegelmacher ist angehende Gymnasial-/Gesamtsschullehrerin (Fächerkombination: Geschichte und Sport). Von 2016 bis 2017 engagierte sie sich als Nachhilfetutorin für das "Studentische Forum für Integration und Bildung" und förderte ein neu zugewandertes Kind im Fach Deutsch. Im November 2017 wechselte Frau Spiegelmacher in das Organisationsteam und unterstützt dort den Koordinationsbereich.

    Alisa Dumke studierte Sozial- und Politikwissenschaften und arbeitet als Projektreferentin für einen gemeinnützigen Bildungsträger, der sich mit seinen Angeboten für die Arbeitsmarktintegration und gesellschaftliche Partizipation von Menschen mit Migrationshintergrund sowie die interkulturelle Öffnung von Verwaltung und Regeldiensten einsetzt. Dort ist sie insbesondere für die Organisation interkultureller Trainings verantwortlich. Nachdem sie sich 2016 bereits im Rahmen eines Kooperationsprojektes engagiert hatte, unterstützt Frau Dumke das "Studentische Forum für Integration und Bildung" seit Mai 2017 im Bereich Human Resources.

    Ann-Kathrin Fey studiert Sozialwissenschaften mit Schwerpunkt Soziologie und Sozialpsychologie im Master an der Ruhr-Universität Bochum und arbeitet bei "Chancenwerk e. V." Als Assistenz für Kooperationen und Partnerschaften ist sie dort in den Bereichen Fundraising, Wissenschafts-Praxis-Transfer sowie Evaluation tätig. Sie begann ihr Engagement für das "Studentische Forum für Integration und Bildung" im November 2013 als Nachhilfetutorin und ist seit 2015 Teil des Organisationsteam.

    #BildungsChancen

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    Bildungsbenachteiligung (Seidel)

    In meinem Vortrag stehen Fragen nach der Vermittlung eines inklusiven Weltbildes an Schüler*innen, Student*innen und Lehramtsanwärter*innen im Fokus. Sowohl im wissenschaftlichen, bildungspolitischen als auch schulpraktischen Kontext wird der Begriff der Inklusion uneinheitlich verwendet und der Verdacht liegt nah, dass je nach 'Bedürfnislage' oder Kenntnisstand ein (vermeintlich) inklusives Konzept Verwendung findet, welches jedoch exkludierende Perspektiven perpetuiert. Da dieses exkludierende Potential in direkter Weise mit Mechanismen der Bildungsbenachteiligung zu sehen ist, muss hier sowohl die universitäre als auch praktische Lehrer*innenbildung in den Blick genommen werden: Denn wie sollen Lehrer*innen in der Schule Ursachen für Exklusionsmechanismen bzw. Bildungsbenachteiligungen erkennen und im Unterricht reflektieren, wenn sie in ihrer Ausbildung nicht entsprechend sensibilisiert wurden? In meinem Vortrag werden daher drei Bereiche aus meiner Arbeit mit Grundschüler*innen, Student*innen und Referendar*innen vorgestellt, welche sich auf unterschiedliche Art mit der Frage auseinandersetzen, wie ein inklusives Weltbild vermittelt und weitergegeben werden kann. Inklusion darf hier nicht als ‚Integration samt Toleranzappell’ missverstanden werden: Es geht nicht darum, binäre Vorstellungen von normal/pathologisch um 'Toleranzappelle' zu erweitern (und beizubehalten), sondern darum, ein Normalitätspostulat zu reflektieren und zu dekonstruieren. Dies kann in der Grundschule durch literarische Gespräche über ausgewählte Bilderbücher geschehen, während des Lehramtsstudiums durch Fokussierung auf poststrukturalistische Ansätze sowie literaturwissenschaftliche Analysen vermeintlich inklusiver Kinder- und Jugendliteratur und im Rahmen des Referendariats durch Konzepte der Dramatisierung und Entdramatisierung im pädagogischen Handeln.

    #BildungsChancen

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    Lateinunterricht (Nickel)

    Angesichts vorhandener und wachsender sprachlicher Heterogenität der Schülerschaft steht auch der Lateinunterricht vor der Herausforderung, allen Schülerinnen und Schülern unabhängig von ihrer Herkunftssprache oder ihrem sozialen Hintergrund ein passendes Bildungsangebot zu machen. Im Fach Latein findet nicht nur Spracherwerb in der Fremdsprache statt, sondern immer auch – sowohl für Erst- als auch Zweitsprachler – Förderung der Sprachkompetenz im Deutschen sowie der fachsprachlichen Kompetenz. So bewegen sich im Lateinunterricht die Schülerinnen und Schüler – und auch zunehmend Lehrerinnen und Lehrer mit Zuwanderungsgeschichte – oft nicht nur in zwei Sprachen (Latein und Deutsch), sondern häufig auch in einer dritten, ihrer Herkunftssprache, wobei Latein als Brückensprache insbesondere zur Förderung der Zweitsprache Deutsch beitragen kann (vgl. Kipf, Stefan (Hrsg.): Integration durch Sprache. Schüler nichtdeutscher Herkunft lernen Latein. Bamberg: Buchner 2014).

    Hier setzt der sprachsensible Lateinunterricht an, der auf der Vorstellung von dem Lateinischen als Reflexionssprache sowie Erkenntnissen der DaZ-Didaktik aufbaut (vgl. Große, Maria: Pons Latinus – Latein als Brücke zum Deutschen als Zweitsprache. Modellierung und empirische Erprobung eines sprachsensiblen Lateinunterrichts. Frankfurt: Peter Lang 2017).

    Vor allem für angehende Lehrerinnen und Lehrer stellt die beschriebene Ausgangslage eine Herausforderung dar: Sie müssen sensibel werden für die sprachliche Heterogenität der Schülerinnen und Schüler, um im schulischen Kontext in angemessener Weise, d.h. mit Blick auf die individuellen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler, handlungsfähig zu sein, wie es etwa das aktuelle Kerncurriculum der LehrerInnenausbildung des Landes NRW vorsieht (Handlungsfeld U: Unterricht für heterogene Lerngruppen gestalten und Lernprozesse nachhaltig anlegen). Eine wertvolle Grundlage für diese Handlungskompetenz kann bereits in der ersten Phase der LehrerInnenausbildung gelegt werden, wenn die Fähigkeit zum sprachsensiblen Unterrichten im Gesamtzusammenhang von Inklusion und Interkultureller Kompetenz verstanden und als Chance anerkannt wird.

    Ziel des geplanten Projekts ist daher ausgehend von einer theoretischen Fundierung die Entwicklung eines kompetenzorientierten Unterrichtsvorhabens zur Förderung der (fach-)sprachlichen Kompetenz von Schülerinnen und Schülern. Dabei soll insbesondere die für das Fach Latein spezifische Gesprächsform des Übersetzungsgesprächs im Fokus stehen, in dem Schülerinnen und Schüler unter Anwendung von Fachsprache den fachlichen Diskurs lernen.

    Das Projekt wird im Wintersemester 2018/2019 und Sommersemester 2019 im Rahmen des "Kolloquium Fachdidaktik Latein" in Kooperation von fortgeschrittenen Master-Studierenden und wissenschaftlichen Mitarbeitern geplant und durchgefürt. Wichtige Vorarbeit wurde bereits in den vergangenen beiden Semestern insbesondere zum Thema "Übersetzungsgespräch" geleistet. Für die Studierenden besteht die Möglichkeit, fachdidaktische Masterarbeiten zum Thema "sprachsensibler Lateinunterricht" zu schreiben. Darüber hinaus sollen Experten aus ZfsL und Universität in das Kolloquium eingeladen werden, die als critical friends und durch ihren Input die Entwicklung des Projekts unterstützen können.

    Dr. Johanna Nickel (Akademische Rätin, Fachdidaktik der Alten Sprachen) und Victoria Bovelet, Johanna Büter sowie Theresa Mai, fortgeschrittene Studierende im Studiengang Master of Education bzw. Mitarbeiter des Instituts für Altertumskunde

    #BildungsChancen

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    Multiprofessionelle Kooperation (Nordt u.a.)

    Projekt-Partner:
    Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften der Technischen Hochschule Köln, Profil Seminar: "Lern- und Förderkulturen in der Ganztagsschule", (Dr. Gabriele Nordt) & Seminar für das Lehramt an Grundschulen des Zentrums für schulpraktische Lehrerausbildung Köln, (Leitung Annette Voß).

    Multiprofessionelle Kooperation in der Ausbildung beginnen:
    Studierende der Bachelorstudiengänge "Soziale Arbeit" sowie "Pädagogik der Kindheit und Familienbildung" der Technischen Hochschule Köln & Lehramtsanwärterinnen und -anwärter des Kölner Grundschulseminars.

    Formen:
    Kontakt-Café (Kennenlernen und Planung der Beobachtungen)
    Beobachtungen (in der Praxis von Ganztagsschulen)
    Fachtag (Auswertung der Erfahrungen).

    Hintergrund:

    • Mehr als 90% der Grundschulen in NRW (ca. 2800) sind als offene Ganztagsschulen organisiert (Statistiktelegramm NRW 2016/2017).
    • Der Erfolg ganztägiger Bildungsangebote soll u. a. daran gemessen werden, „ob es im Rahmen ganztägiger Angebote besser und nachhaltiger gelingt, alle Heranwachsenden trotz einer größer werdenden Heterogenität individuell zu fördern sowie herkunftsbedingte Disparitäten abzumildern“ (Rauschenbach 2014, S. 402).
    • Kooperation zwischen den Lehrkräften und allen übrigen pädagogischen Kräften (multiprofessionelle Kooperation) gilt als Bedingung für die Entfaltung der Fördermöglichkeiten der Ganztagsschule (Prüß, 2008, Speck, Olk, Stimpel, 2012).
    • Bisher gibt es nur eine geringe Präsenz des Themas Ganztagsschule sowohl in der universitären Lehrerausbildung als auch in Studiengängen der Sozialpädagogik (Speck, Olk, Stimpel 2011).

    An dieser Schnittstelle setzt das 2014 begonnene Projekt der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften der TH Köln und des Seminars Grundschule des Zentrums für schulpraktische Lehrerausbildung Köln an.

    #BildungsChancen

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    Praktikumsgestaltung (Krämer)

    Am ZfL Köln werden Studierenden Projekte in den Praxisphasen des Bachelor angeboten, die einen Beitrag zum Themenschwerpunkt Bildungsgerechtigkeit leisten.

    Im Projekt PROMPT! fördern Studierende Kinder und Jugendliche in Notunterkünften für Geflüchtete sowie in Vorbereitungsklassen an Schulen. Das Mentoringprojekt WEICHENSTELLUNG bietet Kindern aus bildungsbenachteiligten Familien im Schulformübergang Unterstützung durch Studierende über einen Zeitraum von drei Jahren.

    In einem gemeinsamen Projekt mit der Inklusiven Universitätsschule arbeiten Studierende im Rahmen ihrer Praxisphasen aktiv im Unterricht wie auch in der Ganztagsbetreuung mit. Die Einbettung in die universitären Praxisphasen ermöglicht eine intensive Vorbereitung, Begleitung sowie Nachbereitung der praktischen Erfahrungen. Die Bearbeitung des Themenfeldes Bildungsgerechtigkeit findet hier ebenso statt wie die angeleitete Reflexion der Erfahrungen in der schulischen und außerschulischen Praxis.

    Erste Evaluationsergebnisse zeigen, dass die beschriebenen Projekte hohe Zustimmungswerte erfahren und die Studierenden intensiv über ihre Berufswahlentscheidung reflektieren sowie thematisch tief in die Projekte einsteigen. Hier bietet sich die Chance die zukünftige Gestaltung von Praxisphasen im Lehramt grundlegend neu zu denken.

    Im Vortrag werden die konkreten Projekte dargestellt und zum grundlegenden Themenfeld Bildungsgerechtigkeit in Beziehung gebracht.

    #BildungsChancen

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    Gemischtes Doppel (Dziak-Mahler)

    Die Zusammenarbeit in Teams mit Menschen, die unterschiedliche Professionen und damit Sichtweisen einbringen, ist eine Herausforderung im schulischen Alltag. Ob es die Gestaltung eine Ganztages "aus einem Guss" für die Schülerinnen und Schüler in der Grundschule oder die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern wie dem Jugendamt, der Polizei, dem schulpsychlogischen Dienst usw. in der weiterführenden Schule ist, es bedarf einer Haltung und kommunikativer Kompetenzen, die es ermöglichen, den Mehrwert der pädagogischen Arbeit und Synergieeffekte erlebbar zu machen.

    In dem Vortrag werden konkrete Vorschläge zu einer veränderten Kommunikation in (interdisziplinären)Teams gemacht.

    #BildungsChancen

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    MicroController (Noll)

    Der Workshop knüpft an die wachsende Maker-Bewegung im Feld der Ästhetischen Erziehung und kulturellen Medienbildung an und rückt MicroController als zentralen und reichhaltigen Lerngegenstand einer digitalisierten Lebenswelt in den Fokus. MicroController sind Kleinstcomputer, die alle Komponenten auf einer Platine vereinen, leicht zu bedienen sind und damit den perfekten Einstieg für alle darstellen, die sich schon immer abseits von Benutzeroberflächen kreativ mit digitaler Technologie, Robotik und Programmierung beschäftigen wollten. Die Vermittlung eines selbstbestimmten Umgangs mit digitalen Technologien kann als Schlüsselkompetenz der Zukunft angesehen werden und stellt in der Schule eine fächerübergreifende und interdisziplinäre Herausforderung dar. Bisher wird diesem Thema fast ausschließlich in den naturwissenschaftlichen Fächern nachgegangen, dabei gilt es gerade über die produktive, kreative und vor allem handlungsorientierte Auseinandersetzung mit ästhetischen Erfahrungen aktueller Medienkultur(en) Bildungsanlässe zu schaffen und für den Unterricht zu erschließen. Im Workshop werden dazu der MicroController 'Calliope mini' praktisch/explorativ vorgestellt, erste kleine Maker-Projekte umgesetzt und gemeinsam neue Einsatzmöglichkeiten für die Schule erdacht.

    #Diggi19

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    Kooperieren (digiLL_nrw)

    Der gesamtgesellschaftliche Wandel von einer Industrie- zu einer Wissensgesellschaft bringt auch einen Wertewandel mit sich, dessen Auswirkungen gleichermaßen Bildungsinstitutionen und Arbeitswelt betreffen. In diesem Zusammenhang gewinnen auch agile Arbeitsformen in der gesamten Wissensarbeit rapide an Bedeutung, bisher spielen sie aber in der universitären Lehre und Ausbildung keine signifikante Rolle.

    Hier knüpft die Arbeit des Hochschulverbunds "digitales Lehren und Lernen in der Lehrer/-innenbildung" (digiLL_NRW) an. Gegründet wurde der Hochschulverbund, um die kompetente digitale Lehre an Hochschule und Schule zu stärken. Der Verbund ist ein Zusammenschluss der Zentren für Lehrer/innenbildung /Professional Schools of Education der Universitäten Bochum, Dortmund, Duisburg-Essen, Münster und Köln, das gemeinsame Projekt ist die Plattform "digiLL-nrw.de".

    Im Zuge der zweijährigen Zusammenarbeit hat sich schnell herausgestellt, dass bisher gängige Kooperationsformen zwischen verschiedenen Universitäten wie zeitaufwändige Vertragswerke und institutionalisierte Strukturen ungeeignet sind, um im steten Wandel zeitgemäße Lehrprodukte herstellen zu können. Der Hochschulverbund wird seine kollaborative, agile und kooperative Arbeitsweise vorstellen und die Relevanz dieser Arbeitsweise für zukunftsfähige Bildung herausarbeiten.

    #Diggi19

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    Geschlechterrollen (Verlinden)

    Heranwachsende haben heute mehr denn je die Möglichkeit ihre Rolle als „Mädchen“ oder „Junge“ spielerisch zu erleben und eigeninitiativ auszugestalten.

    Jedoch bedarf es dazu ein unterstützendes Umfeld, welches die Geschlechterrollen hinterfragt, starre Konstrukte und Zuschreibungen dekonstruiert und Vertrauen in die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen hat.

    Besonders Schule ist ein Ort, an welchem Geschlecht dauerhaft konstruiert wird. Demnach haben Lehrkräfte eine spezifische Verantwortung, hier eine wertschätzende Begleitung und Unterstützung anzubieten.

    In diesem Workshop sollen hierfür Grundlagen geschaffen werden, indem nach einer thematischen Einführung mittels verschiedener Methoden die Gelegenheit für erste Impulse zur Selbstreflexion zu der Traida Geschlecht-Zuschreibung-pädagogisches Handeln und Denken gegeben wird.

    #GenderLead

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    Uta C. Schmidt

    Beginnt man eigentlich ein Studium als Lehrer*in mit dem Ziel, Führungspositionen zu übernehmen? Und was heißt „Führung“ überhaupt im Kontext von Schule und Hochschule? Kinder und (junge) Erwachsene in die unermesslichen Weiten von Wissen, Leben und Erkenntnis führen? Klassenführung? Schulleitung? Schulpolitik? Verantwortung übernehmen für Organisationsentwicklung? Uta C. Schmidt spricht mit Menschen aus er Praxis – mit Lehrerinnen und Lehrern über ihren Weg in Führungspositionen. Wann wussten sie: Jetzt ist es Zeit für Führung! Wer hat die Entscheidung unterstützt und wer oder was war auf dem Weg hilfreich? Wie verhielten sich intrinsische zu extrinsischen Motiven? Und was hat das alles mit Geschlechterordnungen und Gleichstellungspolitik zu tun?
    #GenderLead

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    Systemische Perspektiven (Gnest u.a.)

    Als SystemikerInnen in Theorie und Praxis wollen wir – Franziska Gnest, Christine Jablonski, Ilja Gold und Martina Masurek – im Rahmen eines oder mehrerer Workshops systemische Perspektiven für die Zukunft der LehrerInnenbildung aufzeigen und stark machen. Dabei geht es uns um die Darstellung systemischer Haltungen und Interventionen und die Auswirkungen, die sie auf das Lern- und Klassengeschehen im Rahmen Schule haben (können). Zudem stellen gruppendynamische Konzepte wie die TZI (Themenzentrierte Interaktion) und die Marte Meo Methode eine Möglichkeit dar, Lehrpersonen für das Zusammenspiel gesellschaftlicher Trends und alltäglicher Kommunikation zu sensibilisieren – besonders unter der Perspektive der veränderten Herausforderungen und Anpassungsleistungen für alle am Bildungsgeschehen Beteiligte durch die zunehmende Inklusion – auch an Regelschulen.

    Die systemische Perspektive eröffnet hier Handlungsmöglichkeiten für angehende Lehrkräfte – sowohl im Klassenzimmer, als auch im Gespräch mit Eltern, SchülerInnen und KollegInnen – und sollte nicht nur im Rahmen der LehrerInnenausbildung geschult werden, sondern über alle "Hierarchieebenen" hinweg auf der Schulebene implementiert sein und als Schulkultur gelebt werden.

    Die Entwicklung, Erprobung und Evaluation eines solchen, auf die spezifischen Bedürfnisse von der "Zukunft der Schule/Schule der Zukunft" angepassten Beratungskonzepts, wird aktuell von Franziska Gnest und Christine Jablonski als wissenschaftliches Forschungsprojekt geplant. Ilja Gold und Martina Masurek bringen Kompetenzen aus ihrer Arbeit mit Studierenden und pädagogischem Fachpersonal mit, in der sie systemische Aspekte im Kontext machtkritischer politischer Bildungsarbeit und präventive Möglichkeiten der Marte Meo Methode aufzeigen.

    #BildungsChancen

  • Workshop Code bei Anmeldung:
    WEICHENSTELLUNG (Matthiesen u.a.)

    Im Projekt WEICHENSTELLUNG für Viertklässler werden an drei Standorten in Deutschland aktuell mehr als 500 Kinder aus bildungsbenachteiligten Familien drei Jahre lang im Schulformübergang durch Lehramtsstudierende begleitet. Das Projekt bietet einen didaktischen Doppeldecker, in dem Studierende durch die individuelle Förderung von SchülerInnen konkrete Praxiserfahrungen sammeln und Kinder mit Potenzial für eine höhere Schulbildung Unterstützung im selektiven Schulsystem erfahren.

    Neben der schulischen Förderung nehmen die Kinder und Studierenden regelmäßig an außerschulischen Bildungsangeboten teil, die eine umfassendere Teilhabe an kultureller Bildung ermöglichen.

    Das von der ZEIT-Stiftung entwickelte Konzept wurde an den Standorten Hamburg, Weingarten und Köln an die universitätsspezifischen Bedingungen angepasst. So liegt in Hamburg ein Schwerpunkt auf der begleitenden Forschung, die bereits von Studierenden in Forscherwerkstätten durchgeführt wird. In Weingarten arbeiten die studentischen MentorInnen mit den SchülerInnen schwerpunktmäßig an der Entwicklung von Selbstkonzepten und / oder der Selbstorganisationskompetenz sowie der Anwendung von Lernstrategien. In Köln ist das Projekt in die Praxisphasen integriert, was eine intensive Seminarbegleitung ermöglicht, die unter anderem den Bereich des sprachsensiblen Fachunterrichts besonders in den Blick nimmt.

    Alle Standorte leisten gemeinsam einen Beitrag zur Verbesserung von Bildungsgerechtigkeit im Übergang an die unterschiedlichen Schulformen und bieten Studierenden einen innovativen Einstieg in die praktische Arbeit mit SchülerInnen.

    Im Workshop wird das Konzept mit seinen theoretischen Überlegungen und praktischen Umsetzungsmöglichkeiten vorgestellt und Evaluationsergebnisse präsentiert. Möglichkeiten der Entwicklung weiterer Projekte im Bereich Bildungsgerechtigkeit werden mit den Teilnehmenden gesammelt und diskutiert.

    #BildungsChancen

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    PROMPT!

    In nordrhein-westfälischen Notunterkünften für Geflüchtete warten viele Menschen nach wie vor mehrere Monate auf ihre Registrierung durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) sowie auf die anschließende Zuweisung in eine Kommune. In dieser Phase ist die Bildungssituation von geflüchteten Kindern und Jugendlichen besonders prekär, da sie je nach Bundesland nicht der Schulpflicht unterliegen.

    An dieser Stelle setzt PROMPT! an. Das Projekt wurde 2014 als Berufsfeldpraktikum (BFP) für Studierende im Bachelor-Lehramtsstudiengang durch die Zusammenarbeit des Zentrums für LehrerInnenbildung (ZfL) der Universität zu Köln, der Stadt Köln und des Deutschen Roten Kreuzes initiiert. Dieses BFP besteht aus zwei Teilprojekten. "PROMPT! In der Notunterkunft" richtet sich an geflüchtete Kinder und Jugendliche in Kölner Notunterkünften, die zu einem großen Teil noch keine Schule besuchen.

    Inzwischen haben viele neu zugewanderte und auch geflüchtete Kinder und Jugendliche einen Schulplatz erhalten, woraufhin der Unterstützungsbedarf an Schulen stetig wächst. Daher bietet PROMPT! seit dem Sommersemester 2017 in Kooperation mit dem Schulamt sowie dem Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Köln das zweite BFP Format "PROMPT! In der Schule" an. Lehramtsstudierende, die sich für dieses Teilprojekt entscheiden, unterstützen LehrerInnen beim Unterrichten in speziell eingerichteten Vorbereitungs- und Internationalen Förderklassen an Kölner Schulen.

    Im Workshop werden die allgemeinen Lebensbedingungen geflüchteter und neu zugewanderter Kinder und Jugendlicher in Köln sowie der Zugang und die Integration in das lokale Bildungssystem einschließlich der gesetzlichen Schulsituation in Nordrhein-Westfalen (NRW) beleuchtet und PROMPT! ausführlich vorgestellt.

    Die anschließende Diskussion bietet Raum für die Vorstellung ähnlicher Projekte. Zudem werden gemeinsam Chancen wie Herausforderungen für eine gleichberechtigte Bildungsbeteiligung geflüchteter und neuzugewanderter Kinder- und Jugendlicher herausgearbeitet.

    Barbara Schön und Linda Müller von Baczko, Zentrum für LehrerInnenbildung Universität zu Köln

    #BildungsChancen

  • Workshop Code bei Anmeldung:
    Think quer(sprachig) (Gantefort u.a.)

    Die deutsche Bundesrepublik ist eine Einwanderungsgesellschaft, in der sprachliche Bildung eine Daueraufgabe darstellt. Gleichzeitig zeigen alle großen Bildungsstudien, dass Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte im deutschen Bildungssystem weiterhin benachteiligt sind. Sprachliche Bildung ist jedoch nicht nur eine Herausforderung im Kontext der Zuwanderung: Auch viele autochthon deutsch-sprachig aufwachsende Lernende weisen erhebliche Förderbedarfe beispielsweise im Kontext der Bildungssprache sowie der Lesekompetenz auf. Vor dem Hintergrund dieser Ausgangslage sollen m Workshop Ideen entwickelt werden, wie diese Hüden abgebaut und alle Lernenden in ihrer Entwicklung der Bildungssprache bestmöglich gefördert werden können.

    Dazu erfolgt zunächst eine kurze theoretische Einführung in die Thematik sprachlich bedingter Benachteiligungen in monolingual ausgerichteten Bildungsinstitutionen und aktuelle Förderansätze nach dem Prinzip des Translanguaging, um dann die Heterogenität der Zielgruppe der Tagung zu nutzen und nach dem Prinzip des Design Thinking gemeinsam neue Lösungsansätze zu generieren. Dazu werden Kleingruppen gebildet, die unter dem Oberthema eigene Fragestellungen aufstellen, aktuelle Herausforderungen konstatieren und abschließend konkrete Ideen für Lösungsmöglichkeiten entwickeln.

    #BildungsChancen

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    Heliosschule (Niessen u.a.)

    Gemeinsam entwickeln Stadt Köln und Universität zu Köln eine inklusive Universitätsschule, bestehend aus einer Grund- und einer Gesamtschule. Die Schulen arbeiten nach einem inklusiven pädagogischen Konzept, bei dem die Chancengerechtigkeit aller Lernenden im Mittelpunkt steht. Zentrales Anliegen der Heliosschulen ist es, die Kindern und Jugendlichen auf dem Weg zu ihrer persönlichen Exzellenz zu begleiten und zu unterstützen und ihnen zugleich Möglichkeiten der Teilhabe in der Gemeinschaft zu eröffnen. Selbststeuerung beim Lernen sowie die überfachliche Auseinandersetzung mit persönlich und gesellschaftlich relevanten Fragestellungen sind wesentliche Merkmale der Lernformate an der Heliosschule. Marion Hensel, Leiterin der Primarstufe und Andreas Niessen, Leiter der Sekundarstufe im Aufbau erläutern das pädagogische Konzept der Schule und diskutieren mit den Teilnehmer*innen über neue Wege einer zukunftsfähigen und inklusiven Lehrer*innenbildung.

    #BildungsChancen

  • Code bei Anmeldung:
    Rosenkranz & Melzer

    Weitere Informationen folgen in Kürze.

    #Diggi19

  • Stellen Sie sich Ihr individuelles Programm zusammen.


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    Lab als Arbeitsplatz (Schelhowe)

    Bei der Ausstattung von Schulen reiche es nicht, digitale Hardware und WLAN an die Schulen zu bringen, so das Credo von KMK-Empfehlung, Ministerpräsidenten, Schulleitungen, Eltern, Lehrerinnen und Lehrern. Digitalisierung müsse dem Primat des Pädagogischen folgen.

    Was aber ist dieses Pädagogische? Was heißt Bildung in einer digitalisierten Kultur? Was sind die Besonderheiten Digitaler Medien, die sie so bedeutsam machen für Lebens- und Arbeitswelt und die Neudefinition einer ganzen Epoche rechtfertigen? Was sind geeignete Antworten und Lernszenarien? Was heißt das für Lehrerinnen und Lehrer? Wie werden sie arbeiten und wie können sie sich vorbereiten?

    In meinem Beitrag wird es um die Spezifika Digitaler Medien als verarbeitende, Computer gestützte Medien und ihre Interaktivität gehen. Ich werde von ihrer Entwicklungsgeschichte erzählen, die dazu beiträgt, dass die abendländische Denktradition der Trennung von Kopf und Hand, Geist und Materie, Handeln und Denken sich aufzulösen scheint. Wir brauchen 'Digitale Bildung', um uns und unsere Rolle in der Welt zu verstehen. Wir brauchen sie, um uns nicht als Opfer einer Welle der Digitalisierung zu sehen, die von großen amerikanischen privatwirtschaftlich organisierten Unternehmen gesteuert wird. Es geht darum, eine Richtung einzuschlagen, die uns und unsere Kinder erleben lässt, dass wir wirksame Gestalter und Gestalterinnen der Digitalisierung sein könnten. Learning-by-Design und das Arbeiten in Maker-Labs möchte ich als eine Möglichkeit vorschlagen.

    #Diggi19

  • Code bei Anmeldung:
    Bildung (Butterwegge)

    Im digitalen Zeitalter, das auf Entwicklungsfortschritten der Computertechnologie beruht und ein hohes Qualifikationsniveau sowie enorme kognitive Fähigkeiten und fachliche Kompetenzen der Leistungsträger einer "modernen Wissensgesellschaft" voraussetzt, gilt Bildung als entscheidender Faktor im Standortwettbewerb. Glaubt man dem neoliberalen Mainstream in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Publizistik, kann sie überdies fast alle gesellschaftlichen Übel heilen oder zumindest eindämmen, seien es nun Kriminalität, Drogenmissbrauch, jugendliche Aggressivität, gewalttätiger Rechtsextremismus oder (Kinder-)Armut und soziale Ungleichheit.

    Wenn es um deren Erklärung und Bekämpfung geht, rückt das Verhältnis von Armut und Bildung ins Blickfeld. Sowohl hinsichtlich der Ursachen wie auch hinsichtlich der Verringerung bzw. Verhinderung von Armut spielt Bildung in öffentlichen Debatten eine Schlüsselrolle: Armut wird in Deutschland häufig auf Bildungsmängel zurückgeführt, weshalb sich die Gegenmaßnahmen folgerichtig auf verstärkte Bildungsbemühungen, -anstrengungen bzw. -angebote konzentrieren. Fraglich ist jedoch, ob der Hauptgrund für die soziale Polarisierung wirklich in einer parallel dazu wachsenden Bildungsungleichheit und kulturellen Defiziten der Unterschichtangehörigen liegt, anders gesagt: ob sich die Spaltung unserer Gesellschaft durch mehr oder eine bessere Bildung für alle überwinden bzw. bewältigen lässt.

    Armut und Bildung stehen in einem Wechselverhältnis zueinander, aber nicht in dem Sinne, dass Bildungsdefizite der Eltern die Kinderarmut herbeigeführt hätten. Kinder aus sozial benachteiligten Familien gehören zwar zu den größten Bildungsverlierer(inne)n, ihre Armut basiert jedoch selten auf falschen oder fehlenden Schulabschlüssen, denn die Letzteren sind höchstens Auslöser und Verstärker, aber nicht Verursacher materieller Not.

    Ohne eine Verbesserung der Bildungseinrichtungen und der Bildungschancen für alle (Wohn-)Bürger/innen bzw. ihre Kinder ist die Armut nicht erfolgreich zu bekämpfen. Aber nur mittels eines Ausbaus im Bildungsbereich lässt sich das Problem ebenso wenig lösen. Vielmehr bedarf es darüber hinaus neben einer Vielzahl anderer Maßnahmen zur Verbesserung der sozialen Infrastruktur einerseits sowie zur Umverteilung von Arbeit, Einkommen und Vermögen andererseits. Schließlich kann die Pädagogik weder eine gerechte Steuerpolitik noch eine die Armut konsequent bekämpfende Sozialpolitik ersetzen.

    #BildungsChancen

  • Code bei Anmeldung:
    Höltmann

    Weitere Informationen folgen in Kürze.

    #GenderLead

  • Code bei Anmeldung:
    Künstliche Intelligenz (Wagenitz u.a.)

    Eine schwer überschaubare Menge neuer Begriffe und dahinter stehender Technologien stehen auf der Liste der Dinge, die uns nahegelegt werden, um zukünftig weiterhin erfolgreich zu sein. Gemessen am medialen Echo liegt die vierte industrielle Revolution bereits hinter uns. KI löst nun die anstehenden Herausforderungen? Den Terminus Blockchain haben wir kaum gelernt, da wird er schon nicht mehr benötigt?

    Wie können wir heute und zukünftig mit neuen (Informations-)Technologien und ihren Folgen umgehen? Unternehmen, die hierfür kein Konzept haben, sind vom Untergang bedroht. Die Reaktionsfähigkeit von Unternehmen auf technologische Trends hängt wiederum in erheblichen Ausmaß von den Kompetenzen ab, die die Menschen mitbringen, die mit den Technolgien umgehen, also den MitarbeiterInnen. Gleichzeitig wissen wir, dass durch die Digitalisierung in großem Umfang Arbeitsplätze verloren gehen werden. Parallel hierzu entstehen komplett neue Berufsfelder, deren Inhalt wir heute noch gar nicht kennen.

    Dieses Spannungsfeld stellt alle Beteiligten vor grundlegende Fragen:

    • Welche technologischen Trend und Hypes sind die 'Richtigen' und welche nicht?
    • Welche skills muss der Einzelne haben, um möglichst gut auf diese Veränderungen vorbereitet zu sein?
    • Wie kann Ausbildung und Schule diese skills vermitteln?
    • Wie müssen also Lehrerinnen und Lehrer vorbereitet werden, damit sie dieser Aufgabe gerecht werden können?
    • Was heißt dies für die Curricula: Latein und Französisch streichen und dafür Java und C++?

    Auf der Basis von zwei Blitzvorträgen von zwei Informatikern, von denen einer Informatikprofessor und der andere Change Director in einem global agierenden Unternehmen ist, können diese Fragen im Plenum diskutiert werden.

    #ArbeitsMarkt

  • Alte Muster, neue Lebenswelten - was für Schulen? Unterricht aus der entstehenden Zukunft entwickeln

    Die aktuellen Herausforderungen haben unsere Schulen unerwartet vor ganz neue Aufgaben gestellt – und diese Aufgaben erfordern zum Teil völlig neue Kenntnisse und Fähigkeiten. Die Behaglichkeit des Bezugs auf die bewährten Erfahrungen der Vergangenheit ist gestört und die Sicherheit ist vielfach verloren gegangen, ohne dass brauchbare Alternativen zur Verfügung stehen.

    Unsere Schule und unsere fest eingewurzelten Vorstellungen von Unterricht scheinen weder in unsere Zeit noch zu unseren Schülerinnen und Schülern zu passen, was uns vor die entscheidende Frage stellt: Wie können junge Menschen mit unterschiedlichen biografischen Erfahrungen in der Schule an eine künftige Welt herangeführt werden können, die nicht durch vorgegebene Fachkanonizes, Wissensmengen, didaktische Wahrheiten und methodische Einfalten vorherbestimmbar und schon gar nicht bewältigbar ist.

    Da sich Maßnahmen im Hinblick auf eine sich verändernde Zukunft nicht nach einem vorgefertigten (Master-)Plan umsetzen lassen, werden im schulischen Handeln Entscheidungen nicht entlang der Frage nach der »richtigen« oder »falschen« Vorgabe getroffen, sondern aus der »Wahrheit der Situation« heraus, d.h. aus der in der jeweiligen Situation erforderlichen Stimmigkeit. Lernseits von Unterricht geht es um die Lesbarkeit der Welt, um Verständnis, Orientierung und Handeln im Alltag. Daher plädiert der Referent mit Blick auf die Vorbereitung künftigen Lehrerhandelns für eine persönliche Könnerschaft, welche das Zielbild unterrichtlichen Handelns aus der entstehenden Zukunft entwickelt.

    Prof. Dr. Michael Schratz ist Schulpädagoge und Erziehungswissenschaftler an der Leopold Franzens Universität Innsbruck.


  • Future Sessions - Die FUTURE SESSIONS sind ein praxisnahes, handlungs- und zukunftsorientiertes und eher offenes Workshop-Format. Speziell in diesem Slot laden wir Sie dazu ein, die Inputs der Tagung noch einmal Revue passieren zu lassen und schon konkreter in die Zukunft zu schauen - indem Sie Neues direkt ausprobieren oder darüber diskutieren können.
    #ArbeitsMarkt
    #BildungsChancen
    #Diggi19
    #GenderLead

  • Drohnen sind überall! Einst teuer und empfindlich, haben sie sich heute zu unschätzbaren Werkzeugen für Filmemacher, Wissenschaftler und Hobbyisten gemausert. Ihre Attraktivität macht sie auch zu einem perfekten Werkzeug, um auf kreative Art Kompetenzen in Mathematik, Informatik und Physik im Unterricht zu fördern. In diesem experimentellen Workshop werden wir zunächst das Flugverhalten einer für den Unterricht konzipierten Drohne, der “Airblock” der Firma Makeblock, mit Hilfe von Videographie zu analysieren um das Zusammenspiel der Sensoren und ihren Einfluß auf die Flugbahn zu verstehen. Anschließend werden wir in der sehr einfachen Programmiersprache „Scratch“ die Drohne so programmieren, dass sie einer vorgegebenen Flugbahn folgt und so nah wie möglich an einem definierten Ziel zum Landen kommt. Programmierkenntnisse sind nicht nötig, und es gibt sogar einen Preis für die genaueste Landung! Je nach Kreativität kann die Drohne unterwegs auch noch viele weitere Aufgaben lösen. Wir werden eigene Ideen ausprobieren und dabei die Grundlagen der US-Amerikanischen STEAM Education kennenlernen, dem Zusammenspiel von Science, Technology, Engineering, Arts and Math zu einem handlungsorientierten und kreativitätsfördernden Unterricht für das 21. Jahrhundert. Vorschau auf den Inhalt des Workshops unter: https://youtu.be/vFCqw_nUOBo
    #Diggi19

  • Schule im Kontext von inklusiver Bildung in der digitalen Welt zu denken bedeutet, Schule neu zu erfinden, um einen zukunftsfähigen Unterricht zu gestalten. Als Lehrerinnen und Lehrer ist es unsere Aufgabe ein neues Verständnis vom Lernen und Lehren im 21. Jahrhundert zu gestalten, welches sich zum Teil fundamental von der 200 Jahre alten Traditionsschule unterscheidet. Die Schule - wie wir und unsere Eltern oder Großeltern sie kennen - ist unserer Zeit entwachsen. Wie können wir eine inklusiv-digitale Bildung in der Schule realisieren?

    Während der Wert von Wissen (und Zertifikaten?) in den letzten Jahren und Jahrzehnten immer weiter abnimmt, werden Kompetenzen wie Kommunikation, kritisches & komplexes Denken und teambasierte Problemlösestrategien eine zentrale Rolle spielen, damit zukünftige Generationen Haltungen und Kompetenzen erwerben, die sie befähigen, sich in einer dynamischen Gesellschaft (VUCA) zurecht zu finden.

    Merkmale für zeitgemäßes Lernen sind Lernerorientierung, Selbstverantwortung, Ganzheitlichkeit, passgenaues Lernen und kooperative wie selbstgesteuerte Lernprozesse. Diese Renaissance der Reformpädagogik (u.a. Montessori) wird durch die Möglichkeit der Digitalität nun verstärkt. Es geht dabei nicht nur um personenzentrierte digitale Lernressourcen, sondern auch um digitale Teilhabe und Mitbestimmung.

    Wenn man diesen Transformationsprozess von Schule umfassend betrachtet, so ergeben sich Konsequenzen vor allem für die Schulorganisation, das pädagogische Konzept, die Leitung von Schule, den Unterricht, das Lehren und Lernen und die Rolle der Lehrenden. Im Workshop sollen diese Bereiche näher betrachtet werden und erste Ein- und Ausblicke für den Wandel von Schule und Unterricht entwickelt werden.

    #ArbeitsMarkt
    #BildungsChancen
    #Diggi19
    #GenderLead

  • Abstract: Im Schuljahr 2017/18 startete an der Realschule am Europakanal in Erlangen ein Pilotversuch für Referendare – Digitale Bildung sollte endlich in der Seminarausbildung ankommen. In Zusammenarbeit mit dem Bildungspakt Bayern und unter dem Dach des Schulversuchs „Digitale Schule 2020“ konnte ein vielbeachtetes Konzept entwickelt werden, das mittlerweile seinen Weg in alle Phasen der LehrerInnenbildung gefunden hat. Das Herzstück des Programms sind der eigens entwickelte DiBiS-Wochenplan und die über 20 Handouts, die unter einer CC-Lizenz online veröffentlicht wurden und daher frei zugänglich sind. Im Rahmen eines praxisorientierten Workshops soll DiBiS nach einer kurzen Vorstellung von den Teilnehmern nicht nur auf seine Alltagstauglichkeit hin überprüft werden, sondern auch weitere Einsatzszenarien von DiBiS ausgelotet werden. Lassen Sie uns gemeinsam überlegen, wie man Lehrer zu „Digitalen Profis“ machen könnte, um die „Zukunft Schule“ aktiv mitzugestalten! Idee: 1. Inputphase ca. 30 Minuten (Genese, Ablauf, Ausblick des Projekts) 2. Freies Navigieren der Teilnehmer (Begutachten der Materialien) ca. 15 Minuten 3. Erstellung einer(s) eigenen SchiLF-Idee / Ausbildungsinhalts zum einem der über 20 Themen unter besonderer Berücksichtigung der jeweiligen Bedürfnisse der Teilnehmer in Gruppenarbeit (ca. 30 Minuten) 4. Evaluation der Ergebnisse (ca. 25 Minuten) 5. Abschlussdiskussion (Was fehlt?, Möglichkeiten der Verbesserung, Vernetzung) ca. 20 Minuten Links zur Vorbereitung auf den Workshop: Projekt: https://bayernedu.net/index.php/dibis/ Downloads: https://bayernedu.net/index.php/2018/03/25/alle-dibis-downloads-auf-einen-blick/ Blogparade: https://bayernedu.net/index.php/2018/06/28/mydibis-blogparade-cfp/
    #Diggi19

  • “There are people who prefer to say 'yes' and there are people who prefer to say 'no'. Those who say 'yes' are rewarded by the adventures they have. Those who say 'no' are rewarded by the safety they attain.” (Keith Jonstone) Impro ist immer! Nichts läuft genauso wie geplant, vielmehr kreuzen sich Wege, erleben wir Überraschungen und inspirieren uns Zufälle. Beim Improtheater wird daraus Methode. Nicht zu wissen, was man als Ensemble in der kommenden Szene gemeinsam auführen wird, also keinen Text gelernt zu haben sorgt dafür dass jede Geschichte nur im Zusammenspiel wächst. Die Magie des gemeinsamen Improvisierens auf einer Theaterbühne ist geprägt durch bedingungslose Offenheit für die Ideen meiner Mitspieler. Die Bereitschaft sich auf diese Ideen im Wechselspiel einzulassen und eigene Ideen dazu zu bauen führt dann fast unansweichlich zu einzigartigen Geschichten. "Sag ja - Mach den anderen groß - Hör zu - die Szene geht vor - hab Spaß": So heißen unsere Regeln, die uns seit über 20 Jahren durch unsere Aufführungen tragen. In meinem Improtheaterworkshop machen wir diese Regeln spielerisch miteinander erlebbar. Und vielleicht auch eine fast vergessene: "Fuck the rules." 🙂
    #ArbeitsMarkt
    #BildungsChancen
    #Diggi19
    #GenderLead



















  • Wie kann Schule im 21. Jahrhundert funktionieren?

    Wie können wir unsere Kinder und Jugendlichen bestmöglich auf die Arbeitswelt von morgen vorbereiten? Welches Wissen und welche Kompetenzen werden künftig gebraucht? Wie wird die Digitalisierung den Schulalltag beeinflussen? Das Filmprojekt „AUGENHÖHEmachtSchule“ hat sich in ganz Deutschland auf die Suche nach Antworten begeben und stellt acht Schulen vor, in denen das Lernen und Mitgestalten von morgen schon heute erlebt werden kann.

    In der Future Session werden vier Schulen aus dem Film gezeigt, um anschließend mit dem Format ‚World-Café‘ in den Dialog zu gehen. Was nehme ich aus dem Film mit? Welche ersten Veränderungsschritte könnte ich an meiner Schule gehen? Diese und andere Fragen wollen wir gemeinsam herausarbeiten.

    Leitung: Vanessa Christoffers-Trinks (Projektteam AUGENHÖHEmachtSchule)
    #ArbeitsMarkt
    #BildungsChancen
    #Diggi19
    #GenderLead

TICKETS

Die Kosten für die Tagung betragen regulär 159,- Euro. Sie haben auch die Möglichkeit, einzelne Tage für 89,- Euro zu erwerben, oder (NEU!) ein Abend-/After-Work-Ticket, für den Eintritt zur Tagung an Tag 1 und 2 ab jeweils 16 Uhr (69,- Euro).

Studierende und ReferendarInnen erhalten bei Vorlage eines entsprechenden Nachweises 50% Preisnachlass auf alle Angebote.

Die Verpflegung während der Tagung ist in den Kosten inbegriffen.

Treffen Sie Ihre Auswahl aus den hier angebotenen Tickets! Stellen Sie sich bei der Anmeldung Ihr ganz individuelles Tagungsprogramm zusammen, das Ihren Wünschen und Bedürfnissen gerecht wird. Sie brauchen sich jetzt noch nicht festzulegen, eine Vorauswahl Ihrer Interessen erleichtert uns jedoch die Planung.

  • ABEND-TICKET (28.+29.08., ab 16 Uhr)

    Afterwork-Ticket: Eintritt am 28.+29. August ab 16 Uhr
  • Eintritt zur Tagung am 28.+29.08. ab 16 Uhr
  • Keynote Prof. Dr. Stephan Rammer: "Zukunft macht Schule" (Tag 1)
  • Meet & Greet mit ReferentInnen und TeilnehmerInnen
  • Teilnahme am Workshop – Track 2: Auswahl aus 11 Workshops zu den vier Schwerpunkten der Tagung #Digitalisierung #Chancengerechtigkeit #ArbeitsmarktderZukunft #GenderLeadership
  • Teilnahme an den Sundowner-Vorträgen & Talks
  • Inspiration Field mit über 30 Ausstellern (Tag 2)
  • Abendessen (Tag 1+2)
  • Get2Gether
  • 69
  • Buchen Sie jetzt Ihr Ticket!
  • TAGES-TICKET (29.08.)

    Tagungs-Ticket für Tag 2
  • Komplettes Tagungsprogramm am 29.08.
  • Inklusive Verpflegung (Lunch, Dinner, Coffee Break)
  • Keynote Prof. Dr. Eva Quante-Brandt
  • 49 Workshops & Vorträge zu #Digitalisierung #Chancengerechtigkeit #ArbeitsmarktderZukunft #GenderLeadership
  • Inspiration Field mit über 30 Ausstellern
  • Sundowner Talks: Prof. Dr. Christoph Butterwegge, Inga Höltmann, Martin Mahler, Prof. Dr. Heidi Schelhowe, Prof. Dr. Axel Wagenitz
  • Meet-your-Speaker-Corner
  • Get2Gether
  • 89
  • Buchen Sie jetzt Ihr Ticket!
  • TAGES-TICKET (30.08.)

    Tagungs-Ticket für Tag 3
  • Komplettes Tagungsprogramm am 30.08.
  • Inkl. Verpflegung (Lunch, Coffee Break)
  • Keynote Prof. Dr. Michael Schratz „Alte Muster, neue Lebenswelten - was für Schulen? Unterricht aus der entstehenden Zukunft entwickeln."
  • Opening Talk mit BildungsexpertInnen
  • praxisnahe, zukunftsorientierte Future Sessions
  • Podiumsgespräch und Publikumsdiskussion zum Thema "Zukunft Schule", mit Myrle Dziak-Mahler, Prof. Dr. Michael Schratz, Jöran Muuß-Merholz
  • Meet-your-Speaker-Corner
  • Get2Gether
  • 89
  • Buchen Sie jetzt Ihr Ticket!

ANFAHRT

Die Tagung „Zukunft Schule“ findet vom 28. bis 30. August 2019 an der Universität zu Köln statt:

Universität zu Köln
Albertus-Magnus-Platz
50923 Köln

Falls Sie die Möglichkeit haben, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen, würden wir Ihnen dies empfehlen, da die Parksituation um das Universitätsgelände begrenzt ist.

Anreise mit der Bahn

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Neue Seminargebäude am einfachsten mit der Straßenbahn Linie 9, Haltestelle Universität, zu erreichen.

Von Köln Hauptbahnhof

Vom Hauptbahnhof fahren Sie mit den U-Bahn Linien 16 oder 18 zwei Stationen bis zum Neumarkt. Dort steigen Sie dann oberirdisch in die Straßenbahn Linie 9 Richtung Sülz/Universität ein. Mit der Linie 9 fahren Sie vier Stationen bis zur Haltestelle Universität. Dort steigen Sie aus und biegen in Fahrtrichtung rechts in die Universitätsstraße ein, bis Sie zum Albertus-Magnus-Platz (Hauptgebäude) gelangen. Das Neue Seminargebäude befindet sich gegenüber dem Philosophikum am Albertus-Magnus-Platz. Die Fahrt dauert ungefähr 20 Minuten.

Vom Bahnhof Köln-Deutz/Messe

Mit der Straßenbahn Linie 9, sieben Stationen – Richtung Sülz bis zur Haltestelle Universität. Die Fahrt dauert etwa 15 Minuten.

KONTAKT

Zögern Sie nicht, uns bei weiteren Fragen zu kontaktieren. Wir sind gerne für Sie da und helfen Ihnen auch dabei, ein individuelles, auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Tagungs-Programm zusammenzustellen.

Ansprechpartnerin

Nika May
Projektleiterin Themenjahr „future19“

Tel: +49 221 470-7183 | Email: n.may (at) uni-koeln.de

Die VeranstalterInnen

Das Zentrum für LehrerInnenbildung (ZfL) kooperiert für die Tagung „Zukunft Schule“ mit der Universitäts- und Stadtbibliothek und dem Regionalen Rechenzentrum der Universität zu Köln, sowie, bei den Future19-Side-Events, mit den Zukunftsagenten und der KVB.